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Donnerstag, 23. Juni 2016

Ornament und Ritual, Aby Warburg und die Kultur der Hopi, So 03. Juli | 15 Uhr

Führung mit Ulla Weichlein und Katharina Hoins
 
Anlässlich des 150. Geburtstags von Aby Warburg führen Katharina Hoins (Warburg-Haus Hamburg) und Ulla Weichlein (Vermittlerin, Museum für Völkerkunde Hamburg) ...

durch die Ausstellung “Indianer Nordamerikas”.

1895 brach der Hamburger Kunst- und Kulturhistoriker Aby Warburg zu einer Reise in die USA auf, um an der Hochzeit seines Bruders teilzunehmen. 

Angeregt durch Begegnungen mit Ethnologen vom Smithsonian Institute in Washington nutzte er die Reise, um verschiedene archäologische Stätten und Pueblo-Siedlungen, u.a. der Hopi zu besuchen. 

Warburg wollte dabei nicht so sehr – wie andere Wissenschaftler seiner Zeit – ein „primitives Denken“, sondern in der Kultur der Hopi gerade dessen Überwindung studieren, die auch die Kultur der Renaissance kennzeichne. 

Die Hopi, die er antraf, lebten im trockenen Südwesten der USA vom Anbau von Feldfrüchten und veranstalteten geheimnisvolle Zeremonien, in denen Katsina-Geistwesen Regentänze aufführten. 

Besonders der Schlangentanz beeindruckte Warburg nachhaltig und erlangte – nicht zuletzt durch ihn – einige Berühmtheit. 

Warburg machte bei seinem Aufenthalt Fotos, fertigte Zeichnungen an und brachte eine Sammlung von Objekten mit nach Hamburg, die er 1899 und 1902 dem Museum für Völkerkunde schenkte. 

Anhand einiger dieser Objekte informiert die Führung einerseits über die Reise Warburgs, seine Interessen und Ideen, andererseits über die Kultur der Hopi.

Kosten: € 4 zzgl. Museumseintritt
Mi 6. Juli | 14 Uhr

Africa’s Top Models Schönheitsideale – Ideale Schönheit, Sa 7. November 2015 bis So 6. November 2016

„Was ist schön?“ – Diese bis heute aktuelle Frage beschäftigt die Menschheit bereits seit Urzeiten. Allerdings scheint das Schönheitsideal zumindest in den westlichen Gesellschaften von einem Modemarkt fremdbestimmt zu sein.

Auch in Afrika kann man sich diesen Einflüssen nicht entziehen. Dennoch haben sich hier ganz eigene Vorstellungen von Schönheit entwickelt. Die Ausstellung spürt ihnen über die Jahrhunderte anhand von einzigartigen Skulpturen und Masken nach. Sie zeigt aber auch in modernen Fotos, Sprichwörtern und Beispielen aus der afrikanischen Modewelt den mittlerweile weltweiten Einfluss afrikanischer Schönheitsideale.



 Figurenszene aus Blech.
Foto: Paul Schimweg / Museum für Völkerkunde Hamburg
Künstler: Didier Ahadsi. Ethnie: Ewe. Land: Togo.

Die Gesichter der Schönheit

Die Vielfältigkeit der Kulturen Afrikas zeigt sich auch in den unterschiedlichen Schönheitsidealen, die auf diesem riesigen Kontinent zu finden sind. Jede Region, jede der mehr als 2.000 Ethnien besitzt ihre eigenen Ideale, die sich in der Frisur, der Verzierung oder Bemalung des Körpers, in einem besonderen Gang, in der Ausformung bestimmter Körperteile – z.B. Augen, Mund, Hals, Bauch und Gesäß – widerspiegeln. Afrika ist zwar längst Teil der internationalen Mode- und Beauty-Industrie, dennoch halten sich daneben eigene afrikanische Schönheitsideale, die sich anhand von traditionellen Masken und Skulpturen oft über Jahrhunderte zurückverfolgen lassen.

 Friseur in Angola
Foto: Rob Whittaker

Manche dieser Ideale, wie zum Beispiel die besondere Betonung der Gesäßpartie und ihrer Hervorhebung in der Kleidung, setzen sich heute auch in unserer Gesellschaft mehr und mehr als „schön“ durch (Stichwort Kim Kardashian), ebenso die faszinierende Vielfalt afrikanischer Haartrachten. Sogar das Spitzfeilen der Vorderzähne, Schmucknarben oder bestimmte Tattoos, in unseren Augen eher ausgefallenere Schönheitsmerkmale, werden bereits in verschiedenen Subkulturen bei uns kopiert.

Kadiatu Kamara with a necklace designed by herself, Foto: Alfred Weidinger

Dienstag, 14. Juni 2016

Ausstellung: Buddha - Sammler öffnen ihre Schatzkammern im saarländischen Weltkulturerbe Völklinger Hütte vom 25.06.2016 Uhr bis19.02.2017

Am 24. Juni wird im saarländischen Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine außergewöhnliche Ausstellung eröffnet, in der 232 hochkarätige buddhistische Statuen und Bilder aus zwei Jahrtausenden gezeigt werden. Meisterwerke aus der antiken Region Gandhara sowie aus Indien, China, Korea, Japan, Kambodscha, Thailand, Burma, Indonesien, Nepal und Tibet werden vom 25.06.2016 Uhr bis19.02.2017 ganztägig für die Öffentlichkeit zu sehen sein. Auf dem 600.000 qm großen Gelände wird zwischen ehemaligen Hochöfen und Schornsteinen ein sogenannter "Pfad der Erkenntnis" mit acht Meditationsstationen eingerichtet sein. Es begegnen sich dort die westliche Welt der Industriekultur und die östliche Welt buddhistischer Meditation.

Das Tibethaus Deutschland ist Kooperationspartner bei der unter der Schirmherrschaft Seiner Heiligkeit dem XIV. Dalai Lama stehenden Ausstellung. Ein über 500 Seiten dicker Katalog wird rechtzeitig zur Ausstellung erscheinen.


Tibethaus Deutschland e.V.
Kaufunger Str.4, 60486 Frankfurt

Freitag, 3. Juni 2016

Postponement of the Naropa Ornement's ceremony

As you know, the Naropa Ornaments ceremony which was scheduled in July has been postponed to September. Two reasons account for this: on one hand, His Holiness Dalaï Lama has been invited to Ladakh in July, therefore, His Holiness Gyalwang Drukpa has prefered to avoid having both events simultaneously. On the other hand,at Hemis, the construction works of the building for the Ornaments ceremonies have been considerably delayed due to weather hazards.



So the event will finally take place on September 16, the day of Pema Karpo's birth.

I am fully aware that such a change of date has entailed difficulties for many of you. Therefore I invite you to avoid nourishing any bitterness whatsoever, but on the contrary to accept this situation as genuine Dharma practitioners. Even though some of you have lost money due to the cancellation of your flight ticket, let us not forget that the organisation committee in Ladakh has also been hit with severe losses.

In spite of this, I do hope many of you will be able to attend this ceremony which only takes place once every twelve years. As for me, it will be the fourth time I attend this event. The first time was in 1980 when I was 26 and His Holiness 17. The second time was in 1992, the third in 2004. And so 2016 will be the fourth time. In a certain way, I must admit I am very fortunate. This must be due to the particular connections I have with His Holiness and the Drukpa Lineage.
This ceremony which can liberate through sight is a source of immense blessing. I express my wishes that a large number of you may attend.


Drubpön Ngawang Tenzin Pagsam Yongdu