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Dienstag, 26. April 2016

Museum für Völkerkunde Hamburg: Veranstaltungen 28. April bis 4. Mai (Vortrag „Der Garten in der islamischen Miniaturmalerei")

Der Vortrag Der Garten in der islamischen Miniaturmalerei des 16. bis 18. Jh.“ (28. April) stellt ein vielfältiges Repertoire an Gartenmotiven islamischer Miniaturen vor, dessen schönste Bilder aus dem Indien der Moghulkaiser stammen. Ob als Ort der Muße und Entspannung, als Repräsentation von Herrschaft oder als Ort des Vergnügens bei Picknick, Tanz und Musik – die Faszination des Gartens ist in diesen Bildern allgegenwärtig.


Audienz im Palastgarten, 2. H. 18. Jh., Museum für Islamische Kunst Berlin

Do 28. April | 18 UhrDer Garten in der islamischen Miniaturmalerei
des 16.–18. Jahrhundert
Vortrag von Simone Struth

Gärten in der islamischen Welt wecken zahlreiche Assoziationen: von Samarra bis Granada, Isfahan, Lahore oder Konstantinopel; den Vorstellungen eines paradiesischen Ortes mit schattenspendenden Bäumen, sprudelndem Wasser und immer tragenden Fruchtbäumen sind keine Grenzen gesetzt. Die Faszination des Gartens spiegelt sich auch in der islamischen Malerei wider, dabei stammen einige der bedeutendsten Bilder aus dem Indien der Moghulkaiser (16.-18. Jahrhundert). In dieser Zeit entstanden zahlreiche prachtvolle Malereien, die vor allem aufgrund ihrer hohen Präzision und naturalistischen
Darstellungsweise beeindrucken.

Die Gärten waren fester Bestandteil herrschaftlicher Palastanlagen. Kunstvolle Pavillons und Gartenkanzleien, die zu Wohn- und Empfangszwecken dienten, repräsentierten die Baukunst und den Reichtum der Herrscher. Dem gegenüber stand der naturnahe, ungezähmte Jagdgarten mit seiner großen Artenvielfalt wilder Tiere, die dem Herrscher als Beute zur Verfügung standen. Meistens jedoch wurde der Garten als Ort der Entspannung und des Verweilens genutzt, ob als intime Rückzugsgelegenheit oder als geselliges Zusammenkommen bei Picknick, Tanz und Musik.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur in Kooperation mit dem Museum für Völkerkunde Hamburg.
Eintritt: nur Museumseintritt

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