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Donnerstag, 14. April 2016

Museum für Völkerkunde Hamburg - Transnational und lokal: Kulturtag Marokko, So 24. April | 11 Uhr


Araber, Amazigh und Migrationsbewegungen haben die Kultur Marokkos geprägt. An diesem Tag stehen die verschiedenen Facetten der Kultur des Maghrebstaates im Mittelpunkt. Es gibt Vorträge, Musik, Kunsthandwerk, Kalligraphie und Kulinarisches zu erleben.

Eine Veranstaltung von le fennec du sahara in Kooperation mit dem Museum für Völkerkunde Hamburg, Koordination: Dr. Eva Fuchs.

Eintritt: nur Museumseintritt
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PROGRAMM
Großer Hörsaal
11 Uhr: Musikalische Eröffnung Bouchaib Kaneb
12 Uhr: Transnational und lokal: Einblicke in die gegenwärtige Kultur Marokkos. Vortrag von Dr. Eva Fuchs
13.30 Uhr: Impressionen Marokkos. Eine Reise in Bildern
14.30 Uhr: Trommelmusik mit Bouchaib Kaneb
15 Uhr: Geschlechterdynamiken in der Arabischen Welt: ‘Männlichkeit’ und ‘Weiblichkeit’ im Wandel. Vortrag von Prof. Dr. Laila Prager, Institut für Ethnologie, Universität Hamburg im Großen Hörsaal
Foyer
11 Uhr– 17 Uhr: Marokkanischer Tee (Verkauf)
11 Uhr – 17 Uhr: Ausstellung und Kalligraphie mit dem Künstler Bouzouba
Restaurant Okzident
11 Uhr – 17 Uhr: Verkauf marokkanischer Speisen im Restaurant
Museumsshop
11 Uhr– 17 Uhr: Bazar mit marokkanischem Kunsthandwerk im Museumsshop
Eintritt: Nur Museumseintritt


Do 28. April | 18 Uhr
Der Garten in der islamischen Miniaturmalerei des 16.–18. Jahrhundert

Vortrag von Simone Struth
Gärten in der islamischen Welt wecken zahlreiche Assoziationen: von Samarra bis Granada, Isfahan, Lahore oder Konstantinopel; den Vorstellungen eines paradiesischen Ortes mit schattenspendenden Bäumen, sprudelndem Wasser und immer tragenden Fruchtbäumen sind keine Grenzen gesetzt. Die Faszination des Gartens spiegelt sich auch in der islamischen Malerei wider, dabei stammen einige der bedeutendsten Bilder aus dem Indien der Moghulkaiser (16.-18. Jahrhundert). In dieser Zeit entstanden zahlreiche prachtvolle Malereien, die vor allem aufgrund ihrer hohen Präzision und naturalistischen Darstellungsweise beeindrucken. 

Die Gärten waren fester Bestandteil herrschaftlicher Palastanlagen. Kunstvolle Pavillons und Gartenkanzleien, die zu Wohn- und Empfangszwecken dienten, repräsentierten die Baukunst und den Reichtum der Herrscher. Dem gegenüber stand der naturnahe, ungezähmte Jagdgarten mit seiner großen Artenvielfalt wilder Tiere, die dem Herrscher als Beute zur Verfügung standen. Meistens jedoch wurde der Garten als Ort der Entspannung und des Verweilens genutzt, ob als intime Rückzugsgelegenheit oder als geselliges Zusammenkommen bei Picknick, Tanz und Musik.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur in Kooperation mit dem Museum für Völkerkunde Hamburg.

Eintritt: nur Museumseintritt

 Museum für Völkerkunde Hamburg
(Stiftung öffentlichen Rechts)
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg / Germany

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