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Mittwoch, 30. März 2016

Alexander der Große und die verfluchte Schlange, Samstag, 9. April, 16.30 Uhr

Das einst große und reiche Land leidet unter einem schweren Fluch: Ein furchtbares Ungeheuer bedroht die Menschen und versperrt den Zugang zum lebensspendenden Wasser. Es herrscht große Dürre. Der Herrscher gibt bekannt, dass derjenige, der das Land von der verfluchten Schlange befreien wird, seine Tochter heiraten und ihm nachfolgen darf. Neben Karagiozis und Chatziavatis treten alle charakteristischen Typen des neugriechischen Schattentheaters auf – und sogar Alexander der Große.

Das neugriechische Schattentheater hat in den letzten zwei Jahrhunderten eine eigenständige Entwicklung erfahren. Protagonist ist Karagiozis, der freche Volksheld, der bis heute Zuschauer aller sozialen Schichten und Altersklassen anspricht und zum Lachen bringt, auch und gerade über gesellschaftliche und politische Missstände.

Athos Danelis, auf Kreta geboren, gehört zu den wenigen verbliebenen Karagiozis-Spielern, Seit 1989 gibt er Vorstellungen mit längst vergessenen Stücken aus dem Repertoire des griechischen Schattentheaters sowie eigenen innovativen Kreationen und hält so diese Theatertradition am Leben.



Er präsentierte Serien zu den Themen „Schattentheater in Griechenland“ und „Schattentheater der Welt“ und wirkte an Theater-, Kino- und Fernsehproduktionen mit.

Mit seinem Athener Schattentheater-Ensemble nahm er an vielen Festivals in Griechenland und im Ausland (USA, England, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien usw.) teil. 1998 gründete er das „Archiv des Griechischen Schattentheaters“ mit dem Ziel der Wiederherstellung und Verwertung von Theatertexten und historischen Daten zum griechischen Karagiozis.

Ferner unterrichtet er die Kunst des Schattentheaters in Griechenland und im Ausland, schreibt Artikel und Aufsätze.

Das Stück ist in griechischer Sprache, jedoch so bildhaft, dass es auch ohne Sprachkenntnisse verständlich ist. Es gibt zudem eine deutsche Einführung.

In Kooperation mit der Initiative Neue Hellenische Gemeinde Stuttgart mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart.



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