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Mittwoch, 24. Februar 2016

Golog Jigme zu Gast in Berlin

"Ich sehe es so, dass die Weltgemeinschaft eine Familie ist. Wir Tibeter sind Mitglied dieser Weltgemeinschaft. Wir alle haben Verantwortung füreinander zu sorgen. [...] Die moralische und politische Unterstützung von unseren Freunden ist sehr wichtig“, Golog Jigme, Filmemacher, Menschenrechtsaktivist und ehemaliger politischer Gefangener. 

Fotos
https://www.flickr.com/photos/tibetinitiative/sets/72157664676886606


Golog Jigme ist gelungen, was kaum jemandem gelingt - die Flucht aus der chinesischen Haft. Der Filmemacher und Menschenrechtsaktivist wurde im März 2008 festgenommen. Gemeinsam mit Dhondup Wangchen hatte er den Dokumentarfilm Leaving Fear Behind" gedreht. Darin kommen Tibeter zu Wort, die von der tagtäglichen Unterdrückung berichten und von ihrem Wunsch nach der Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet.

Insgesamt drei Mal wurde Golog Jigme festgenommen und in Haft schwer gefoltert. 2014 gelang ihm die Flucht. 2015 erhielt er politisches Asyl in der Schweiz. Jetzt berichtet er öffentlich von seinem Martyrium und setzt sich für eine Veränderung der chinesischen Tibet-Politik ein. Golog Jigme ist aktuell der wichtigste Zeuge für die chinesische Unterdrückungspolitik in Tibet. 

In Berlin haben wir Golog Jigme zu politischen Terminen begleitet und auf die Situation der politischen Gefangenen in Tibet aufmerksam gemacht. Dabei haben wir u.a. dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Unterschriften für die Freilassung von Jigme Guri und Khenpo Kartse überreicht.
Ein weiteres Highlight der Woche war der Filmabend mit Diskussion. Das Publikum konnte Fragen zur Entstehung von Leaving Fear Behind" und zur persönlichen Geschichte von Golog Jigme stellen.

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