Klöster und Feste

Lamayuru (Yuru Kabgyat) - Hemis Tsechu - Shashukul Gustor - Phyang Tsedup - Karsha Gustor - Korzok Gustor - Trak Tok Tsechu - Sani Nasryal - Diskit Gustor - Thikse Gustor - Chemre Angchok - Padum Gustor - Spituk Gustor - Likir ( Dosmoche) - Stok Guru Tsechu (Orakel) - Matho Nagrang (Oracles)

Donnerstag, 25. Februar 2016

Japanisches Mädchenfest: Hina Matsuri - Museum für Völkerkunde Hamburg: Veranstaltungen 2.-9. März 2016

Das japanische Mädchenfest Hina Matsuri wird jedes Jahr am dritten Tag des dritten Monats gefeiert. An diesem Feiertag stellen Familien in ihrem Haus traditionell gekleidete Puppen auf, junge Mädchen üben sich als Gastgeberinnen. Ab dem 1. März ist ein solcher traditioneller Puppenberg im Museum für Völkerkunde zu bewundern. Wir feiern im Museum am So 6. März ein großes Fest: Traditionelle japanische Kultur trifft auf Mangas!

Eine Veranstaltung des Museums für Völkerkunde Hamburg in Kooperation mit dem Japanischen Generalkonsulat Hamburg, der Japanischen Schule in Hamburg e. V., Manga Hamburg und Hummelcomic.

Eintritt: nur Museumseintritt


Hina Matsuri, Foto: Arne Bosselmann
Programm:

10 – 18 Uhr | Foyer
Stand Hummelcomic
Stand Konsulat von Japan, Hamburg

11 – 16 Uhr | Foyer
Stand Sushi & Co

10.30 Uhr -18 Uhr | Gewölbesaal
Manga Hamburg Infostand
Manga Hamburg Zeichenstand

10.30 – 18 Uhr | Rauru. Meisterwerk der Maori
Lerne das Shogi-Spiel kennen!
Konzentration, Geschick, Strategie… wir zeigen dir, wie´s geht! Mit Dr. René Gralla


10.30 Uhr | Großer Hörsaal
Offizielle Eröffnung
Begrüßung durch das Konsulat von Japan
Kendo-Show mit dem Alster Dojo e. V.

11 Uhr | Großer Hörsaal
Zur Geschichte des Hina Matsuri
Eine Einführung von Thomas Rüth

11 – 16 Uhr | Gewölbesaal
Japanische Kaligraphie: Shodou-Work Shop
Mit Ritsuko Kubo Müller

11 – 16 Uhr | Gewölbesaal
Die Kunst des Papierfaltens: Origami-Work Shop
Mit Tomoko Burgstardler

11 – 16 Uhr | Gewölbesaal
Offene Werkstätten
Basteln mit Mavi Cubas, Katherina Steinebach und Ulla Weichlein

11.45 Uhr | Großer Hörsaal
Manga-Workshop I
mit Manga Hamburg und Asu

14 Uhr | Großer Hörsaal
Manga-Workshop II
mit Manga Hamburg und Asu

13 Uhr und 14.15 Uhr | Kleiner Hörsaal
Japanisch-Crash-Kurs
mit Kathrin Zimon und Kar Mann Fong, Universität Hamburg

13.45  Uhr und 15 Uhr  | Kleiner Hörsaal
Etikette-Crash-Kurs „Bitte recht freundlich! – Benehmen in Japan!“
mit Elisa Zimmermann und Thomas Rüth

15.15 Uhr | Foyer
Kendo-Show
Mit dem Alster Dojo e.V.

16 Uhr | Großer Hörsaal                
Showlaufen der Cosplayer, moderiert von Akii und Marv
Natürlich bist du verkleidet ins Museum für Völkerkunde Hamburg gekommen. Also zeig doch allen dein Kostüm – der Beifall ist dir sicher! Eventuell gibt´s sogar einen Ehrenpreis… (ohne Wettbewerb – ohne Voranmeldung!)



PROGRAMM:

Foyer
Ab 10 Uhr | Infostand des japanischen Generalkonsulats
Ab 10 Uhr | Stand Hummelcomics
11-16 Uhr | Sushi & Co – Verkauf japanischer Köstlichkeiten
15.15 Uhr | Kendo-Show (Alster Dojo e. V.)

Gewölbesaal
11-16 Uhr | Offene Werkstätten
Meishi
Ihr alle habt bestimmt schon mal eine Visitenkarte gesehen. Viele Erwachsene tauschen sie untereinander aus. Auf den Karten findet Ihr wichtige Informationen wie den Namen oder die Telefonnummer einer Person. Auf Visitenkarten von Ärzten stehen darüber hinaus die Öffnungszeiten der Praxis. In Japan tauscht man diese Karten, die Meishi genannt werden, auf eine bestimmte Art und Weise aus. Heute bastelt Ihr eure eigenen Visitenkarten, die Ihr kunterbunt gestalten könnt. Wenn Ihr damit fertig seid, zeige ich Euch, wie die Karten übergeben werden.
Ein Angebot mit Katharina Steinebach (kostenfrei)
Der Besuch des Kaiserpaares Hina O Sama
Oben auf dem japanischen Puppenberg thronen die Kaiserin und der Kaiser. Sie sollen von der sagenumwobenen Sonnengöttin Amaterasu abstammen. Kaiserin und Kaiser tragen kostbare Kleidung aus vielen Schichten Stoff, ihr langes Haar ist schön frisiert. Jedes Mädchen bekommt solche wertvollen Puppen im Laufe seines Lebens geschenkt. Sie sollen das Mädchen vor allem Unglück bewahren.
Aus Stoff, Wolle, Papier und Farben machst Du Dir Dein eigenes Bild von der Kaiserin oder dem Kaiser und findest zuhause gewiss einen schönen Platz für Dein Werk!
Ein Angebot mit Ulla Weichlein (kostenfrei)
Ein Tag der Mädchen
„Hina” bedeutet auf Japanisch “Puppe“. Matsuri”“ heißt “Fest“. Du kannst Dir heute selber eine Hina Matsuri Puppe mit einem schönen Kimono basteln, um den Tag zu feiern.
Ein Angebot mit Mavi Cubas (kostenfrei)
Japanische Kaligraphie: Shodou-Work Shop
Der Shodou-Workshop, angeleitet von der Japanerin Ritsuko Kubo Müller, bietet die Gelegenheit, die Schönheit der Entstehung japanischer Kanji-Symbole mit Pinsel und Tusche auf Papier selbst zu erleben. Die eigenen Kanji-Kunstwerke dürfen mitgenommen werden.Die einzigen Voraussetzungen sind Lust und Freude an der Kalligraphie!
Willst Du Mangas zeichnen lernen?
Informiere dich am Stand von Manga Hamburg!

Großer Hörsaal
10.30 Uhr Begrüßung und Eröffnung durch den japanischen Generalkonsul Herr Anzawa Kendo-Show mit dem Alster Dojo e. V.
11 Uhr | Zur Geschichte des Hina Matsuri (雛祭り) | Einführung von Thomas Rüth
Alljährlich wird am 3. März in ganz Japan das Fest der Mädchen gefeiert, zu dessen Anlass prachtvoll gekleidete Puppen auf einem treppenförmigen Podest eine Miniaturansicht des kaiserlichen Hofstaats der Heianzeit darstellen. Als Bestandteil der fünf jährlichen Zeremonien des Kaiserhofs, den Gosekku (五節句), kennzeichnete das Hina Matsuri nicht nur einen jahreszeitlichen Wechsel, sondern dient japanischen Familien noch heute dazu, für die Gesundheit und den Wohlstand ihrer Töchter zu beten. Doch wo liegen die Wurzeln dieser langjährigen Tradition und welche Bedeutung kommt ihr in der modernen japanischen Gesellschaft zu ? Mit seinem Vortrag versucht der Japanologe Thomas Rüth Ihnen einen Einblick in die Ursprünge dieses altertümlichen Brauchs zu geben sowie seine modernen Facetten zu veranschaulichen.
Thomas Rüth studierte an der Universität Hamburg Japanologie und arbeitet als selbstständiger Übersetzer. Seine Forschungsinteressen umfassen die japanische Sprache und Kultur, insbesondere den japanischen Film.
11.45- 13.15 Uhr | Manga-Workshop I mit Manga Hamburg und Asu (angefragt)
14-15 Uhr | Manga-Workshop II mit Manga Hamburg und Asu (angefragt)
16 Uhr | Showlaufen der Cosplayer, moderiert von Akii und Marv
Natürlich bist du verkleidet ins Museum für Völkerkunde Hamburg gekommen. Also zeig doch allen dein Kostüm – der Beifall ist dir sicher! Eventuell gibt´s sogar einen Ehrenpreis…
(ohne Wettbewerb – ohne Voranmeldung!)

Kleiner Hörsaal
13 Uhr | Japanisch-Crash-Kurs mit Kathrin Zimon und Kar Mann Fong (Universität Hamburg)
13.45 Uhr | Etikette-Crash-Kurs “Bitte recht freundlich ! – Benehmen in Japan“
Der Ruf der japanischen Etikette (reigi 礼儀) erweckt beim Japaninteressierten stets Reaktionen von Faszination bis hin zur Ehrfurcht. Ist es einem westlichen Besucher in Japan überhaupt möglich im Dickicht der japanischen Benimmregeln zu bestehen, ohne von einem Fettnapf zum nächsten zu stolpern ? Die JapanologInnen Elisa Zimmermann und Thomas Rüth versuchen, Sie mit einer kleinen Einführung mit den Besonderheiten der japanischen Höflichkeit und vor allem mit den häufigsten Ausrutschern vertraut zu machen, so dass Sie für Ihren ersten Kontakt gerüstet sind.
14.15 | Japanisch-Crash-Kurs mit Kathrin Zimon und Kar Mann Fong (Universität Hamburg)
15 Uhr | Etikette-Crash-Kurs “Bitte recht freundlich ! – Benehmen in Japan“

Maori-Haus
10.30 -18 Uhr | Lerne das Shogi-Spiel kennen!
Konzentration, Geschick, Strategie… wir zeigen dir, wie´s geht!


Registration open for the 2016 E-learning Course on Asian Buddhist Women

The Numata Center for Buddhist Studies at the University of Hamburg, in cooperation with the Dharma Drum Institute of Liberal Arts, offers an E-learning Course on Asian Buddhist Women. The course consists of a series of lectures by a group of international scholars.
Participation is free of charge and open to anyone interested, but requires online registration.
Lectures will start on 14 April and will be held every Thursday at 2.15 pm German time.
Recordings of the lecture are accessible for registered participants at any time of their convenience after original delivery. The e-learning platform also features a discussion forum for exchange between participants and lecturers.
Registration is possible until the end of March.

For registration please follow this link: http://dev.ddbc.edu.tw/registrations/j201112.php

For additional information about the course follow this link: https://www.buddhismuskunde.uni-hamburg.de/en/women-in-buddhism/e-learning.html#4121827



Syllabus
5-5 Ayako Itoh A Nascent Bhikkhunî Sangha in North-east Thailand
12-5 Lilian Handlin Womanhood as Imaged in Myanmar's Pre-modern Gandhakuti(s)
26-5 Ranjini Obeyesekere Buddhist Women in Sri Lanka
2-6 Lori Meeks Women in Japanese Buddhism
9-6 Monica Bethe Imperial Nunneries in Japan
16-6 Sarah Kirchberger Women and Buddhism in Communist China
23-6 Ester Bianchi Chinese Buddhist Nuns and Laywomen in a Changing World: Harmonizing Tradition and Modernity throughout 20th and 21st Century China
30-6 Lekshe Tsomo Women in Tibetan Buddhism
7-7 Jampa Tsedroen Gender Constructions and Gender Relations from a Tibetan Buddhist Perspective
14-7 Dhammadinnâ Women's Soteriological Agency, Text Transmission and Buddhist Institutions


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Numata Zentrum für Buddhismuskunde
Alsterterrasse 1
D-20354 Hamburg
Germany

Tel.: +49-(0)40-42838-3384
Fax:  +49-(0)32-12140-3031
Email: buddhismuskunde@uni-hamburg.de

http://www.buddhismuskunde.uni-hamburg.de/

Mittwoch, 24. Februar 2016

Golog Jigme zu Gast in Berlin

"Ich sehe es so, dass die Weltgemeinschaft eine Familie ist. Wir Tibeter sind Mitglied dieser Weltgemeinschaft. Wir alle haben Verantwortung füreinander zu sorgen. [...] Die moralische und politische Unterstützung von unseren Freunden ist sehr wichtig“, Golog Jigme, Filmemacher, Menschenrechtsaktivist und ehemaliger politischer Gefangener. 

Fotos
https://www.flickr.com/photos/tibetinitiative/sets/72157664676886606


Golog Jigme ist gelungen, was kaum jemandem gelingt - die Flucht aus der chinesischen Haft. Der Filmemacher und Menschenrechtsaktivist wurde im März 2008 festgenommen. Gemeinsam mit Dhondup Wangchen hatte er den Dokumentarfilm Leaving Fear Behind" gedreht. Darin kommen Tibeter zu Wort, die von der tagtäglichen Unterdrückung berichten und von ihrem Wunsch nach der Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet.

Insgesamt drei Mal wurde Golog Jigme festgenommen und in Haft schwer gefoltert. 2014 gelang ihm die Flucht. 2015 erhielt er politisches Asyl in der Schweiz. Jetzt berichtet er öffentlich von seinem Martyrium und setzt sich für eine Veränderung der chinesischen Tibet-Politik ein. Golog Jigme ist aktuell der wichtigste Zeuge für die chinesische Unterdrückungspolitik in Tibet. 

In Berlin haben wir Golog Jigme zu politischen Terminen begleitet und auf die Situation der politischen Gefangenen in Tibet aufmerksam gemacht. Dabei haben wir u.a. dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Unterschriften für die Freilassung von Jigme Guri und Khenpo Kartse überreicht.
Ein weiteres Highlight der Woche war der Filmabend mit Diskussion. Das Publikum konnte Fragen zur Entstehung von Leaving Fear Behind" und zur persönlichen Geschichte von Golog Jigme stellen.

Themenabend zur dunklen Jahreszeit: Vorstellungen über das NICHTS in Ost und West

Freitag, 26. Februar 2016 | Leitung | Dr. Karsten Schmidt 

Im Vergleich von ‚östlichem‘ und ‚westlichem‘ Denken taucht immer wieder der Begriff des NICHTS als gemeinsamer Bezugspunkt auf. Dieser meint dann nicht, dass es überhaupt nichts gibt, sondern verneint die Erkennbarkeit von einem letzten absoluten Grund, an dem alles Fragen ein Ende findet. Der Themenabend wird diesen Vergleichen auf verschiedenen Ebenen nachgehen, z.B. historische Verbindungen zwischen antikem Griechenland und Buddhismus – christliche Mystik im Vergleich zum Zen – das Nichts in ‚westlicher‘ und buddhistischer Philosophie – buddhistische Einflüsse auf die moderne Kunst – sowie Ähnlichkeiten zwischen buddhistischen Konzepten und der Quantenphysik. Der Abend beinhaltet Vorträge, Lesungen und Film- und Musikpassagen. 

Dr. Karsten Schmidt ist Religionswissenschaftler (Universität Frankfurt), im Vorstand des Rats der Religionen, Bereichsleiter Wissenschaft. 

Um baldige Anmeldung wird gebeten.
Achtung: Zeit | 18.30 bis 21 Uhr
Kosten | Mitglieder 10 Euro | Nichtmitglieder 15 Euro | Schüler/Studenten frei 

Tibethaus Deutschland e.V.
Kaufunger Str.4, 60486 Frankfurt

Quelle: Chömail 23.02.2016

Dienstag, 23. Februar 2016

Stellenausschreibung „Science meets Dharma“


Das Projekt „Science meets Dharma“ sucht

Lehrerinnen und Lehrer für naturwissenschaftlichen Unterricht in tibetischen Nonnen- und Mönchsklöstern

Könnten Sie sich vorstellen, dass Sie jedes Jahr während mehrerer Wochen in Indien unterrichten? Wenn ja, lesen Sie die Stellenausschreibung im Anhang.
 

Mehr zum Projekt siehe Anhang und:
www.tibet-institut.ch/content/smd/de/index.html

Sind Sie interessiert? Dann richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis spätestens Ende März 2016 an Dr. Werner Nater, Tibet-Institut, Wildbergstrasse 10, 8486 Rikon oder nater@h-o-h.ch
 

Mit freundlichen Grüssen
 
Tibet-Institut Rikon
Wildbergstrasse 10
CH-8486 Rikon

Stellenausschreibung

Auf Anregung des Dalai Lama hat das Tibet-Institut Rikon zu Beginn dieses Jahrhunderts das Projekt "Science meets Dharma" ins Leben gerufen und sich seither dafür engagiert, in den tibetischen Exilklöstern Südindiens die klösterliche Ausbildung durch das Fach „westliche Naturwissenschaften“ zu erweitern. Mittlerweile sind Naturwissenschaften in vielen dieser Klöster bereits zu einem prüfungspflichtigen Fach geworden, und die Verantwortung für die entsprechende Ausbildung ist ganz in die Hände der Klosterleitungen übergegangen.

Es gibt aber in anderen Teilen Indiens und in Nepal zahlreiche Klöster, in welchen der eben beschriebene Teil der tibetischen Klosterreform noch nicht umgesetzt werden konnte und wo die westlichen Naturwissenschaften noch nicht Teil des Ausbildungsprogramms geworden sind. Auf Wunsch der tibetischen Exilregierung bietet Science meets Dharma solchen Klöstern naturwissenschaftliche Einführungswochen (eine Art „Schnupperkurse“) an, die es den Klosterleitungen sowie den Nonnen/Mönchen erlauben sollen, während vier bis fünf intensiven Unterrichtstagen direkt zu erleben, worum es in den westlichen Naturwissenschaften geht und mit welchen Methoden diese betrieben werden. Mehr zum Projekt siehe:


In diesem Zusammenhang sucht das Projekt "Science meets Dharma"Lehrerinnen und Lehrer für naturwissen-schaftlichen Unterricht in tibetischen Nonnen- und Mönchsklöstern

Die Aufgaben dieser Lehrpersonen umfassen

o Die Durchführung von jährlich drei bis vier Einführungskursen für Klosterleitungen
sowie Nonnen/Mönche in Indien und/oder Nepal
o Die thematische und didaktische Vorbereitung dieser Kurse in der Schweiz
o Die praktische Vorbereitung der Kurse (Materialbeschaffung) vor Ort
o Die Pflege des Gesprächs mit den Teilnehmenden vor, während und nach den Kursen

Zu den unerlässlichen Merkmalen dieser Lehrpersonen zählen

o Beherrschung des Englischen als Unterrichtssprache (wird ins Tibetische übersetzt)
o Ein Stück Lebenserfahrung in einem Land des Südens
o Abgeschlossene Ausbildung als Lehrperson (Naturw.) der Sekundarstufe 1 oder 2
o Langjährige entsprechende Berufserfahrung und Interesse an Erwachsenenbildung
o Erfahrung in der Ausrichtung des Unterrichts auf „Hands-on“-Experimente
o Fähigkeit zur spontanen Entwicklung von Experimenten mit lokalem Material
o Interesse und Fähigkeit, einer fremden Kultur respektvoll zu begegnen, sich mit ihr
und der eigenen Kultur auseinanderzusetzen und dabei stetig zu lernen
o Bereitschaft, jedes Jahr für die Dauer von sechs Wochen nach Südasien zu reisen

(erstmals im Herbst 2016; während dieses ersten Aufenthalts werden die neuen
Lehrpersonen durch erfahrene KollegInnen in ihre künftigen Aufgaben eingeführt)
Sind Sie interessiert? Dann richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis spätestens Ende März
2016 an Dr. Werner Nater, Tibet-Institut, Wildbergstrasse, 8486 Rikon oder nater@h-o-h.ch

Das Projekt "Science meets Dharma"

1998 ersuchte S.H. der Dalai Lama das Tibet-Institut Rikon (TIR) um Hilfe: Das TIR sollte erkunden, wie den Mönchen und Nonnen in den tibetischen Exilklöstern in Indien westliche Naturwissenschaft näher gebracht werden könnte. Aus dieser Idee ist das vom Tibet-Institut Rikon getragene Projekt "Science meets Dharma" (SmD) entstanden: "Wissenschaft begegnet buddhistischer Lehre".

In der Pionierphase des Projekts (2001 bis 2011) hat sich in acht Klöstern in Südindien bestätigt, dass der naturwissenschaftliche Unterricht machbar und fruchtbar ist. Dieser ist mittlerweile von S.H. dem Dalai Lama offiziell als Teil der buddhistischen Klosterreform bezeichnet worden. Im Prinzip haben deshalb alle tibetischen Exilklöster in Indien und Nepal beschlossen, dem naturwissenschaftlichen Unterricht für Mönche und Nonnen künftig einen festen Platz in der monastischen Ausbildung zuzuweisen.

Seit 2012 wird der naturwissenschaftliche Unterricht, der früher von SmD angeboten worden war, durch die Klöster in eigener Verantwortung organisiert und durchgeführt. Zu Beginn dieser Transferphase (2012 bis 2014) unterstützte "Science meets Dharma" die Klöster allerdings noch bei der Rekrutierung und Fortbildung lokaler Lehrkräfte. Weiter galten die SmD Anstrengungen damals der Ausbildung von Hilfslehrpersonen, aber auch der Ausarbeitung angepasster Curricula sowie der Bereitstellung von Lehrmaterial.

In der heutigen Konsolidierungsphase des Projekts (d.h. seit Beginn des Jahres 2015) konzentriert sich SmD auf die Erarbeitung eines naturwissenschaftlichen Curriculums, das nach dem Willen der tibetischen Exilregierung dereinst für alle Exilklöster Gültigkeit erlangen sollte. Ergänzend dazu bietet das Projekt heute (anstelle der früheren jährlichen Studienwochen in den Klöstern) sogenannte "Einführungskurse in das naturwissenschaftliche Denken" in jenen Klöstern an, die bisher keinen Naturwissenschaftsunterricht kannten und die sich erst auf die Einführung des Wissenschaftsunterrichts vorbereiten. Ihre Zahl wächst von Jahr zu Jahr.

Das Projektmanagement liegt in den Händen eines schweizerischen Projektleiters, welcher von einer tibetischen Beraterin sowie zwei erfahrenen tibetischen Geshes unterstützt wird.

 In der heutigen, hypermobilen Zeit werden interkulturelle Kontakte und gegenseitige Kenntnisse von Kulturen je länger, desto unentbehrlicher. So können für uns Einblicke in die buddhistischen Philosophien Tibets ebenso aufschlussreich sein, wie es für tibetische Mönche notwendig ist, einen Zugang zur westlichen Wissenschaftlichkeit zu erhalten. Die Initiative "Science meets Dharma" soll den tibetischen Weisen ein Tor zu unserer abendländischen Denkweise und unserem rationalen Umgang mit den Naturgesetzen öffnen. Wir erhoffen uns davon eine wertvolle und nachhaltige Befruchtung des west-östlichen Dialogs im Hinblick auf die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft.

Winterthur, 22. November 2001
Professor Dr. Richard R. Ernst
Nobelpreis für Chemie 1991
 

Mittwoch, 17. Februar 2016

Sensationelle Buddha-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit noch nie gezeigten Meisterwerken aus Privatsammlungen rund um den Globus

Publikumsstart am 25. Juni 2016

 Ab Samstag, dem 25. Juni 2016, präsentiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die Großausstellung „Buddha“. Die Ausstellung versammelt 220 hochkarätige Exponate aus zwei Jahrtausenden und lässt die Welt des Buddha und die damit verbundene Weltsicht lebendig werden. Meisterwerke buddhistischer Kunst aus der antiken Region Gandhara, aus Indien, China, Korea, Japan, Kambodscha, Thailand und vom ‚Dach der Welt‘ Nepal/Tibet entwerfen die Kultursicht einer der ältesten Weltreligionen und das sie bestimmende Bildnis des Buddha. Für die Ausstellung „Buddha“ öffnen die bedeutendsten Sammler rund um den Globus ihre Schatzkammern. Viele dieser Exponate werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Die Objekte stammen ausschließlich aus Privatsammlungen und waren in diesem Umfang noch nie zu sehen.

„Die Buddha-Ausstellung bedeutet für das Weltkulturerbe Völklinger Hütte einen Quantensprung in den kulturhistorischen Ausstellungen. Zum ersten Mal zeigen wir nicht nur außergewöhnliche Meisterwerke, sondern thematisieren eine Weltanschauung, die noch heute globale Bedeutung hat und Ziel vieler westlicher Menschen ist. In der Ausstellung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte werden die Besucher die Aura des Buddha spüren. Wir möchten westlichen Besuchern eine Begegnung mit den tiefen Weisheiten und Einsichten des Buddha ermöglichen“, sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. 

Im Zentrum der Buddha-Ausstellung stehen drei große epochale Ausstellungsthemen: die Entstehung der ersten Bilder des Buddha in der Gandhara-Zeit, die Entwicklung des Buddha-Bildnis von der Antike bis in die Neuzeit in Asien und die Weltanschauung des Buddhismus. Meditationsbilder laden die Besucher ein, sich in die mannigfache Bildwelt zu vertiefen. Zur Buddha-Ausstellung richtet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf dem 600.000 Quadratmeter großen Gelände einen „Pfad der Erleuchtung“ mit acht Meditationsstationen ein. Zur Ausstellung „Buddha“ bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ein umfassendes Begleitprogramm. Neben wissenschaftlichen Vorträgen und Vorlesungen, werden Führungen, Meditationen mit buddhistischen Mönchen und besondere Veranstaltungen mit Lesungen, buddhistischem Kochen und Yoga durchgeführt. Kooperationspartner des Weltkulturerbes Völklinger Hütte ist das Tibethaus Deutschland in Frankfurt, das unter der offiziellen Schirmherrschaft des XIV. Dalai Lama steht. Für die Buddha-Ausstellung ist ein Besucher-Service eingerichtet (06898 9100100 und Mail visit@voelklinger-huette.org) bei dem ab jetzt Gruppenbuchungen durchgeführt werden können.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist und bewahrt so das Erbe der Industrialisierung für kommende Generationen. Regelmäßig bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auch anderen Welt-Kulturen ein Forum und schafft so einen Raum für einen Dialog zwischen den Kulturen.

Zentrales Faszinosum der buddhistischen Kultur und Zentrum der Ausstellung ist die Gestalt des Buddha, des „Erwachten“. Das Bildnis des friedlichen Menschen ist eine der großen Ikonen. Es zieht Gläubige und selbst Atheisten in seinen Bann. 

Dabei wurde Siddharta Gautama jahrhundertelang nur symbolisch ins Bild gesetzt. Erst in der Gandhara-Kultur wurde der Buddha in menschlicher Gestalt abgebildet. Heute versinnbildlicht die Figur des Buddha die Lehre von der ‚Loslösung‘. Die Ausstellung „Buddha“ zeigt diese buddhistische Kunst und diskutiert damit auch die Weltanschauung, die sich mit Buddha verbindet.


Einschätzung zur Buddha-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte:
 
„Umfang und Qualität der Buddha-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte sind einzigartig. Es gab wohl weltweit noch nie eine Buddha-Ausstellung, die so viele herausragende Exponate versammelte.“ 

Dr. Stephan Graf von der Schulenburg
Leiter der  Asien-Abteilung am Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.M.
Wissenschaftlicher Beirat der Buddha-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte 


Buddha - Sammler öffnen ihre Schatzkammern - 220 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2000 Jahren

Sammler öffnen ihre Schatzkammern -
220 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2000 Jahren
vom 25. Juni 2016 bis 19. Februar 2017


Die Großausstellung "Buddha" versammelt 220 hochkarätige Exponate aus zwei Jahrtausenden und lässt die Welt des Buddha und die damit verbundene Weltsicht lebendig werden. 

Meisterwerke buddhistischer Kunst aus der antiken Region Gandhara, aus Indien, China, Korea, Japan, Kambodscha, Thailand und vom ‚Dach der Welt‘ Nepal/Tibet entwerfen das Bild einer der ältesten Weltreligionen und das sie bestimmende Bildnis des Buddha. 

Für die Ausstellung „Buddha“ öffnen die bedeutendsten Sammler rund um den Globus ihre Schatzkammern. Viele dieser Exponate werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Die Objekte stammen ausschließlich aus Privatsammlungen und waren in diesem Umfang noch nie zu sehen.

Pfad der Erleuchtung – Acht Stationen
 
Buddha-Bildnisse sind für gläubige Buddhisten eine Hilfe auf ihrem Weg zur Erleuchtung. In der Ausstellung "Buddha" laden Meditationsbilder die Besucher ein, sich in die mannigfache Bildwelt des Buddha zu vertiefen.

Zur Ausstellung richtet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf dem 600.000 m2 großen Gelände einen "Pfad der Erleuchtung" mit acht Meditationsstationen ein. Es begegnen sich die westliche Welt der Industriekultur und östliche Welt buddhistischer Meditation. Neben wissenschaftlichen Vorträgen und Vorlesungen bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte in einem ausführlichen Begleitprogramm Führungen, Meditationen und besondere Veranstaltungen.





Buddhistische Wissenschaft des Geistes (Buddhistische Psychologie)

BSM - Diplomlehrgang
Ab 27. Mai 2016, 4. Jahrgang


„Wir leben nicht um zu glauben, sondern um zu lernen.“

Dieses Zitat des Dalai Lama trifft genau den Punkt – finden Sie nicht auch? Am Tibetzentrum Institut haben Sie jetzt die einzigartige Gelegenheit, mehr über die „Buddhistische Wissenschaft des Geistes“ zu lernen. Welcher Religion oder Weltanschauung Sie dabei selber angehören, spielt keine Rolle. Sehen Sie selbst und erfahren Sie mehr über Ihr eigenes Bewusstsein und wie Sie mehr Glück und Zufriedenheit in Ihren Alltag bringen können. Wir freuen uns auf Sie!
Unser Lehrgang ist berufsbegleitend konzipiert und durch die flexible Termingestaltung sowie durch die Möglichkeit des Fernstudiums können Menschen aus ganz Europa teilnehmen. 

Das sagen ehemalige TeilnehmerInnen:
 
„Schön, dass es diesen Ort gibt, an dem man sich der Unwissenheit stellen kann und mehr Weisheit ansammeln kann!“
„Die Lehrer – vor allem die tibetischen – sind sehr beeindruckend und authentisch. Ich bin froh diese Qualität erleben zu können.“
„Dieser Ort ist einfach wunderbar und inspirierend und die Organisation drum herum sehr liebevoll.“
 
Allgemeine Informationen zum Studium
Ziele: Sie erhalten 
  • einen umfassenden Überblick über die Buddhistische Psychologie 
  • ein klares Verständnis über das Bewusstsein und seine Kategorien
  • einen strukturierten Leitfaden für eine erfolgreiche Praxis
Zielgruppen:
Alle, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Religion oder Weltanschauung, die
  • mehr über die buddhistische Sichtweise des Bewusstseins erfahren möchten
  • wissen möchten, wie der Geist die Wirklichkeit erfasst
  • ein Interesse daran haben, den eigenen Geist zu schulen, um im Alltag glücklicher zu werden
Der Teilnehmerkreis der letzten Jahrgänge bestand aus je einem Drittel Christen, Buddhisten bzw. Menschen ohne Bekenntnis.
Voraussetzungen: keine
Inhalte: Authentische Lehrbeauftragte vermitteln systematisch und anschaulich die Kursinhalte auf zeitgemäße Art.
Themenschwerpunkte: 
  • Grundlagen – Geschichte und Verbreitung des Buddhismus sowie Einführung in die buddhistische Metaphysik
  • Buddhistische Geistesschulung – Meditation, Erleuchtungsgeist, Mitgefühl und die sechs Vollkommenheiten, Wahrnehmung und Erkenntnis, Kategorien des Bewusstseins (wie z.B. grober und subtiler Geist, Meditationsstufen, etc.), ausführliche Erklärungen zum Geist und zu den Geistesfaktoren, Verblendungen (destruktive Emotionen) und deren Entstehung, Geistesschulung und die Entfaltung von Mitgefühl, liebender Güte und Toleranz
  • Buddhistische Religion – ihre Essenz, Konzepte und Prinzipien (Grundbegriffe wie z.B. die drei Schriftsammlungen, Schulung von Ethik, Konzentration und Weisheit, Nicht-Selbst und Leerheit, Wiedergeburt, die Vier Edlen Wahrheiten etc.)
Lehrgangsabschluss:Bei erfolgreich abgelegter Abschlussprüfung erhalten Sie ein Diplom, das gemeinsam von Tibetzentrum Institut und der Universität für Tibetische Studien, Varanasi, Indien, ausgestellt wird.
Dauer: insgesamt 14 Lehrveranstaltungen (LV) - Termine laut Studienübersicht. Teilweise Fernstudium möglich!
Schreiben Sie uns, um eine ausführliche Studien- und Termininformation zu erhalten! Opens window for sending emailoffice@tibetcenter.at
 
Beitrag: gesamt € 2.200,-
= Anmeldegebühr € 400 + 3 Semestergebühren á € 600
(alternativ: Anmeldegebühr € 520 + 14 Monatsbeiträge à € 120 – bitte bei der Anmeldung Zahlungswunsch angeben). 
Im Lehrgangsbeitrag enthalten sind die Kosten für die Teilnahme an den gewählten Modulen, die im Downloadbereich*) zur Verfügung gestellten Audioaufnahmen und Präsentationsunterlagen, sowie die Korrektur der Hausarbeiten.
Nicht enthalten sind die Kosten für Anreise, Übernachtung und Verpflegung, die Kosten für die empfohlene Literatur sowie die Gebühr für die Abschlussprüfung (€ 120,-). 

Informationen über Unterkünfte in Knappenberg/Hüttenberg/Lölling finden Sie auf unserer Website.
Sprache: Der Lehrgang wird in englischer oder tibetischer Sprache abgehalten mit Dolmetschung ins Deutsche. 

Kursort
ist das im tibetischen Stil neu gestaltete Tibetzentrum in Knappenberg auf 1.000 m Seehöhe, mit traumhafter Aussicht in das umliegende steirische und Kärntner Bergland.
Bitte beachten Sie, dass die Unterkunft nicht im Kursbeitrag inkludiert ist und wir Sie deshalb bitten, sich Ihre Unterkunft selbst zu organisieren. Informationen dazu finden Sie im linken Navigationsbereich unserer Website.

Achtung – Risiken und Nebenwirkungen ;-)
Bei diesem Diplomlehrgang handelt es sich um ein Studium, das recht anspruchsvoll ist. Man wird immer wieder mit theoretischen Grundlagen konfrontiert, die anfangs sehr komplex erscheinen. Da ist es wichtig, mit Geduld bei der Sache zu bleiben, denn im Laufe des Lehrgangs fügen sich die einzelnen Puzzlesteine. Man versteht dann zunehmend auch komplizierte Sachverhalte. Im Laufe des Lehrgangs macht es richtig Freude, wenn die Materie schon vertraut ist und man eine wirklich fundierte Grundlage erworben hat. Das Motto ist: Geduld und Ausdauer! 

Deshalb ist das „Mithören“ (bzw. „Nachhören“) und „Mitschreiben“ der Lehrveranstaltungen wesentlich! Diese Inhalte immer wieder zu hören und sich öfter damit zu beschäftigten, trägt zum tieferen Verständnis bei. Aus diesem Grund stellen wir die Aufzeichnungen der Lehrveranstaltungen als MP3-Dateien zur Verfügung und ermuntern alle TeilnehmerInnen, davon intensiv Gebrauch zu machen.
Feedback von TeilnehmerInnen: 

„Obwohl der Anfang herausfordernd war, konnte ich dennoch laufend Verständnisfortschritte machen. Jetzt am Ende hat sich alles Gelernte, das anfangs eher abstrakt schien, zu einer Einheit gefügt! Ich bin zwar kein Buddhist, habe aber trotzdem einen sehr großen Nutzen aus diesem Lehrgang gezogen, da ich vieles in meinen Alltag integrieren kann. So erlernten wir z.B. Methoden wie man mit negativen Emotionen ganz konkret umgehen kann.“ (Peter R., 38)
Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Studium!

Grundlagen der traditionellen tibetischen Medizin

TTM – Diplomlehrgang
5. Jahrgang, ab 22. April 2016

 
Nutzen Sie die einzigartige Gelegenheit, das traditionelle System der tibetischen Heilkunst (tib. Sowa Rigpa, kurz TTM) direkt von authentischen tibetischen ÄrztInnen zu lernen. Der Lehrgang ist berufsbegleitend konzipiert. Durch den modularen Aufbau und eine flexible Termingestaltung können Menschen aus ganz Europa teilnehmen.
Ziel: Sie erlangen ein profundes Verständnis der TTM. Dieses Wissen lässt sich sowohl im persönlich-privaten Umfeld, im Wellnessbereich wie auch in Berufsfelder von Gesundheitsberufen wie Ärzten, Heilpraktikern, Ernährungsberatern, Masseuren, Psycho- und Physiotherapeuten etc. zur Gesundheitsförderung sehr gut integrieren und umsetzen. 

Zielgruppe: Alle Personen, die sich für die tibetische Kultur und Lebensweise und für ganzheitliche  Medizinsysteme interessieren; Personen, die im Wellnessbereich oder in einem Gesundheitsberuf tätig sind
Voraussetzungen: keine 

Inhalte: In diesem Diplomlehrgang unterrichten Lehrbeauftragte des Tibetischen Medizin-Instituts (Men-Tsee-Khang), Dharamsala, Indien die vier Tantras der tibetischen Medizin (tib: rGyud bzhi). Die wichtigsten Themen: die drei nyes pa (Energien), die vier bzw. fünf Elemente, Embryologie, Anatomie und Physiologie in der TTM, Ursachen, Anzeichen und Symptome von Störungen der nyes pa, Gesundheitsvorsorge, Befundung und Therapie in der TTM, Auswirkungen von Ernährung & Lebensstil auf die Gesundheit u.v.m. – siehe Themenschwerpunkte unten! 

Lehrgangsabschluss: Ein gemeinsam von Tibetzentrum und Men-Tsee-Khang ausgestelltes Diplom.
Was macht diesen Lehrgang so einzigartig?
  • Sie lernen und profitieren von einer Sichtweise, die Mensch und Umwelt sowie Geist und Körper als untrennbar miteinander verbunden erlebt.
  • Sie werden von authentischen tibetischen ÄrztInnen des tibetischen Medizininstituts des Dalai Lama (Men-Tsee-Khang) unterrichtet.
  • Sie erhalten einen tiefen und detailreichen Einblick in die faszinierenden tibetischen Medizin-Tantras.
Aufbaukurse, die Sie parallel oder im Anschluss an den Grundlagenlehrgang besuchen können:
Themenschwerpunkte:
  • 1. Abschnitt: Grundlagen
    Einführung, Geschichte der Traditionellen Tibetischen Medizin (TTM), die vier Medizintrantras (rGyud bzhi), die drei nyes pa (Energien), Konstitutionstypen, die vier bzw. fünf Elemente, Embryologie, Anatomie und Physiologie in der TTM, Ursachen, Anzeichen und Symptome von Störungen der nyes pa, Einteilung der Krankheiten in der TTM etc.
  • 2. Abschnitt: Untersuchung und Behandlung in der TTM
    Diagnostische und therapeutische Prinzipien der TTM, Kurze Einführung in die Sanften Therapien der TTM, Auswirkungen von Ernährung & Lebensstil auf die Gesundheit, Zusammensetzung und Wirkung von Heilmitteln (Materia Medica), ethische Fragen, Praxismodul zu den tibetischen Befundungsmethoden und sanften Therapien, etc.
  • 3. Abschnitt: Krankheitsbilder der TTM
    Krankheiten aufgrund von Störungen der nyes pa, deren Ursachen, Diagnose, Behandlung und Vorbeugung etc.
Das sagen unsere TeilnehmerInnen zu diesem Lehrgang: 
  • "Der Lehrgang „Grundlagen der tibetischen Medizin“ hat mich sofort angesprochen. Ich war sehr froh, als ich erfahren habe, dass jede Person an diesem Lehrgang teilnehmen kann, denn ich bin weder Ärztin, noch habe ich sonstige medizinische Vorkenntnisse."
  • „Ich sehe es als großes Geschenk, dass wir hier die Möglichkeit haben, einen Einblick in die große tibetisch-buddhistische Kultur und Medizin zu erhalten.“ 
  •  „Es ist immer wieder ein Segen in die Ruheoase Tibetzentrum einzutauchen, um danach mit vielen Eindrücken und Erlerntem nach Hause zurückzukehren!“
  • „Toller Lehrer, super nette Organisatorinnen, Übersetzung Doppel-Plus!“
  • „Sehr authentisch vorgetragen!“
Bitte beachten Sie: Die gesamte traditionelle tibetische Medizin erfüllt nicht das vom Gesetzgeber geforderte Wissenschaftlichkeitskriterium, das für die Ausbildung zu den etablierten Gesundheitsberufen erforderlich ist. Es handelt sich vielmehr um traditionelles Kulturgut. Die TeilnehmerInnen am Lehrgang werden darauf hingewiesen, dass sie sich um die berufsrechtliche Ausübung der erlernten Inhalte selbst kümmern müssen. Der vorliegende Lehrgang ist jedenfalls keineswegs ein Lehrgang zur Ausbildung des ärztlichen Berufes.
 
Umfang & Dauer
8 Wochenenden bis Sommer 2017. Teilweise Fernstudium möglich! 

Beginn: Fr, 22. April 2016
 
Schreiben Sie uns, um eine ausführliche Studien- und Termininformation zu erhalten! Opens window for sending emailoffice@tibetcenter.at

Information über das Tibetzentrum

Tibetzentrum Institut
Knappenberg 69 | A-9376 Hüttenberg
Österreich
 

Dienstag, 16. Februar 2016

Pilz und Botanik Reise nach Tibet 23. Juli bis 4. August 2016

Diese Reise nach Tibet wird sicherlich eine einzigartige Lebenserfahrung in Sachen Natur und Kultur in einer der atemberaubensten Landschaften unserer Erde werden. Mitte Juli bis Mitte September ist die besten Zeit um Mycorrhizapilze in den Nadel- und Lauburwäldern zu finden. Wir werden nach Krokodil-Ritterling oder Matsutake (Tricholoma matsutake),  einem tibetischen Kaiserling (Amanita hemibapha), vielen Röhrlingsarten einschließlich Steinpilz (Boletus reticulatus), Birkenpilzen und Rotkappen (Leccinium spp.), Pfifferlingen (Cantharellus), Eiskorallen (Hericium) und anderen exotischen Arten suchen. Von speziellen Interesse ist der Matsutake, dessen Sammlung die lokale Wirtschaft im Sommer dominiert. Auf den Hochweiden wächst Ser Sha, der Goldene Pilz, eine wohlschmeckender Verwandter des Hallimasch und etliche Champignion-Arten (Agaricus spp.). Wir werden viele Pilzmärkte besuchen und sicherlich dort Yartsa Gunbu / Jarza Günbu  begegnen, dem Tibetischer Raupenpilz (Cordyceps sinensis), Tibet's ökonomisch-betrachtet wichtigster Pilzart. Unter Hunderten von Wildpflanzen werden wir Orchideen, Lilien, Rittersporne, Eisenhüte, Cremanthodiums, Edelweiße und Läusekräuter sehen. Juni bis September ist Monsunsaison, aber der Sommermonsun in Tibet lässt sich nicht mit dem Monsun im Himalaja vergleichen. Es wird immer wieder regnen, normalerweise zumeist nachts und ein blauer Himmel ist keine Rarität. Kurzum, es regnet nicht genug, um uns von unseren Ausflügen abzuhalten. Mein persönlicher Höhepunkt in Kongpo ist der Aufenthalt in einem tibetischen Bauernhaus, Pilzsuche mit der Gastfamilie und Kochen der Pilze auf dem befeurten Herd.
 
Wir bereisen und erleben eine traumhafte Landschaft geprägt von tiefen weiten Tälern, und tiefbewaldeten Hängen, gekrönt von schier unendlichen vergletscherten Gebirgszügen mit einer einzigartigen, exotischen Kultur. Wir werden eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Höhenregionen, von warm-gemäßigt (unter 3000m bis hochalpin in 4600m), durchkreuzen, alle mit ihrem jeweiligen Ökosystem und einer einzigartigen Flora, Fauna und Funga. So oft wie möglich werden wir Zeit finden uns auf Matten und Weiden und in Wäldern umzusehen, um zu erkunden was alles dort wächst und lebt. Orts- und pilzkundige Tibeter werden uns auf unseren Ausflügen zum Pilze sammeln begleiten. Wie werden die Pilzspezialitäten auf tibetische und chinesische Art zubereitet genießen können. Dazu werden wir uns an wilden Beeren laben, die beste eine orangefarbene Brombeere mit Passionsfruchtgeschmack.
 
Neben all den Naturerlebnissen werden wir auch genug Zeit finden uns auf die unvergleichliche Kultur Tibets einzulassen. Wir werden buddhistische Klöster und Tempel besichtigen, heilige Quellen, Seen und Berge besuchen. Tibets mysteriöse, formenreiche und farbenfrohe Spiritualität, das Herz der tibetischen Kultur, ist allgegenwärtig. Wir werden alpine Hochweiden umgeben von vergletscherten Berggipfeln durchqueren und Nomaden in ihren Zelten besuchen und frische Yakmilch und "Yakghurt" probieren. Schöne Geothermalquellen entlang der Strecke werden wir nicht ungenützt lassen.
 
Wir treffen uns in Chengdu, der Hauptstadt Sichuans, um je nach Situation entweder mit Land Cruisern von Chengdu nach Ost-Tibet zu starten und Kham zu bereisen oder sollten wir Genehmigungen bekommen um nach Lhasa zu fliegen. 2012 war AR Tibet für Westler nicht offen, und in 2013 mussten konnte man nur um Einreiseerlaubnis bitten, wenn man mindestens zwei Leute mit der gelichen Staatsbürgerschaft in der Gruppe hatte. Kurzum, wir wissen erst im Sommer in welche Region Tibets wir bereisen werden.  
 
 
Ost-Tibet Reisebeschreibung
Die Expedition wird in Chengdu starten, der Hauptstadt von Sichuan, wo wir Medizinkräuter- und Pilzgeschäfte besuchen werden. Nach der Abfahrt von Chengdu werden wir uns schrittweise an die Höhen des Tibetischen Plateaus gewöhnen. Kangding, wo bereits Pilzhändler das Straßenbild prägen, ist traditionell das Tor zu Kham, wie Tibeter Osttibet nennen. Der meiste Transport und Verkehr nach Kham führt durch diese Stadt, die den Tibetern als Dartsendo bekannt ist, und gegenwärtig als Hauptstadt von Kandze/Ganzi Tibetisch Autonomer Präfektur fungiert. Westlich von Dartsendo / Kangding überqueren wir den Gyela Pass in über 4300m, womit wir auf dem Tibetischen Hochplateau angekommen wären. Das Verlassen der feucht-warmen Luft des Beckens von Sichuan und der Eintritt in die Atmosphäre des klaren, kühlen Hochlands ist ein Erlebnis. Die darauf folgenden Täler Minyaks sind für tibetische Verhältnisse dicht besiedelt und berühmt für ihre schönen Bauernhäuser. Oft stehen Tibeter entlang der Straße und bieten Käse, Medizinkräuter und speziell Pilze feil. Nyachuka / Yajiang, der nächste angepeilte Ort ist liegt am Nyachu / Yalong in einem tief eingeschnittenen Tal. Die Tieflage in nur 2700m hat zur folge, dass viele Chinesen sich dort angesiedelt haben. Aber auch uns hilft es die Nächte in geringeren Höhen zu verbringen. Zudem ist Nyachuka einer der Hauptorte für den Matsutake-Handel. Dieser berühmte Speisepilz, den besonders die Japaner lieben dominiert im Sommer das Wirtschaftsgeschehen. Wir werden und Einheimische bei der Sammlung in Gebirgseichenwäldern anschließen.

Wir reisen weiter nach Lithang, das von sich beansprucht die höchstgelegene Stadt der Welt mit 4013m zu sein, und zweifelsohne ein Zentrum der Raupenpilz-Sammlung in Osttibet ist. Lithang ist zudem auch ein Zentrum der tibetischen Kultur. Es ist berühmt für sein Kloster, das vom 3. Dalai Lama, Sönam Gyatso, gegründet wurde, und ist auch der Geburtsort vom 7. Dalai Lama. Litang ist umgeben von weiten Grasslandschaften, die mit Nomadenzelten und Yakherden überzogen sind. Die imposanten Gipfel bieten einen unvergleichlichen Hintergrund, wenn wir uns ins Botanisieren, Pilzesuchen und in heiße Quellen vertiefen.
Auf dem Weg nach Dabpa / Daocheng überqueren wir eine glaziale Hochgebirgslandschaft in 4700m in der Riesen-Findlinge über eine verlassene Hochebene verstreut liegen. Zwischen den Blöcken grasen zottelige Yaks. Am Fuße der Hochebene unter einer Felswand wartet auf uns ein Kagyu Kloster, dass bereits im 12 Jahrhundert gegründet wurde. Dabpa / Daocheng ist berühmt fur seine Thermalquellen und speziell für die drei heiligen Berge Chenrezi (6032m), Jampeyang und Chakna Dorje (beide 5958m) nahe Nyade /Yading, allesamt vergletschert und absolut beeindruckend. Nicht überraschend ,dass diese Riesenberge seit langem von Pilgern aufgesucht werden. Wir werden umgeben von dieser traumhaften Gebirgslandschaft durch Tannen-Fichten-Lärchenwälder zu einem Gletschersee herauf wandern.

Obwohl Nyade weniger als 150 km Luftlinie von Gyalthang  alias Shangrila entfernt liegt ist es ein voller Reisetag mit etlichen Pässen und tiefen Flusstälern in einer zumeist bewaldeten Landschaft. Etliche Lager von Matsutake-sammelenden Tibetern sind entlang der Straßen aufgeschlagen worden unter zerklüfteten Kalksteinmassiven. Hier überqueren wir die Grenze von Sichuan nach Yunnan Provinz. Gyalthang, einst ein alter tibetischer Marktort der Yunnan und Lhasa verband, ist inzwischen ein Touristen-Mekka, nur Lhasa übertrifft es an Übernachtungen. Es ist die Hauptstadt von Dechen Tibetisch Autonomer Präfektur. Allerdings sind die guten tibetischen Restaurants und reichhaltigen Souvenirläden genau das was man zu diesem Zeitpunkt der Reise braucht. Gyalthang’s Pilzmarkt wurde wegen seiner Geschäftigkeit inzwischen in die Vorstadt verlegt. Und wenn man noch immer nicht genug Wald, Blumen und Pilze gehabt hat, dann kann man in 20 Minuten wieder im Wald sein oder man kann in den Himmelsbrücken-Thermalquellen mit ihren Dampfhöhlen den Körper und Geist entspannen, was für ein großartiger Ausklang.
 
Pilz- und Botanikreise in Tibet
23. Juli bis 4. August, 2016

 
Kosten in Tibet: €2950
(pro Person bei 10-12 Teilnehmern, bei 7-9: €3150, bei nur 4-6 Teilnehmern €3450)

Leistungen beinhalten: Alle Übernachtungen, Hauptmahlzeiten und Transport vor Ort,
nicht enthalten: Hotelbar etc., Souvenirs, Trinkgelder etc.

Einzelzimmerzuschlag: €350
Von Teilnehmern selber zu buchen:
Internationales Flugticket: €900-1400 (Hochsaison!)
 


Sollten Sie irgendwelche Fragen haben, bitte schreiben Sie mir.
 

Mittwoch, 10. Februar 2016

Bhutantag & 30 Jahre Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft e.V. am 12. März 2016 in Bonn

Liebe Bhutanfreunde,

den nächsten Bhutantag wollen wir am 12. März 2016 in Bonn, gemeinsam mit der Stadt Bonn im ehrwürdigen „Alten Rathaus“ begehen und dabei mit Ihnen 30 Jahre Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft e.V. feiern!

Als Thema dieses besonderen Bhutantages haben wir gewählt: „Happiness and Sustainability – Tradition and Modern Development in Bhutan“. Wir erwarten vermehrt internationale Gäste, weshalb wir diesen Bhutantag weitgehend in englischer Sprache durchführen werden.

Hier finden Sie Einladung und Programm zum Bhutantag 2016

Donnerstag, 4. Februar 2016

Das Linden-Museum Stuttgart zeigt von 15. Oktober 2016 bis 23. April 2017 die Sonderausstellung „Oishii! Essen in Japan“.

„Oishii!“ – „Es schmeckt mir!“ – ist das in Japan geläufigste Wort, um Wohlgeschmack am Essenstisch zu signalisieren. Es ist ein Ausdruck, der einhergeht mit der sozialen und kulturellen Identität des Essenden. Denn Essen ist in Japan weit mehr als Ernährung. Es ist mit allen Bereichen des menschlichen Lebens verbunden und ermöglicht den Blick auf die verschiedensten Aspekte der Gesellschaft.

Der zehnte Monat, Utagawa Toyokuni, Japan, um 1802,
Copyright: Linden-Museum Stuttgart,
Foto: Anatol Dreyer

Vor diesem Hintergrund widmet sich das Linden-Museum Stuttgart in einer großen Sonderausstellung der japanischen Ess- und Trinkkultur. Schwerpunkte der Ausstellung sind der Anbau von Reis und seine Bedeutung für die japanische Gesellschaft, der „heilige Trank“ Sake, die Rolle von Fisch, Meeresfrüchten und Algen sowie Gemüse, Nudeln und Würzmitteln in der Küche. Aber auch die Welt der Teetraditionen (chanoyu und sencha), die Kultur des Picknicks und das Bentô werden aufgegriffen.

Wie haben sich Ernährungsgewohnheiten im Lauf der Geschichte verändert? Welche komplexen technologischen Leistungen sind für die Gewinnung und Zubereitung von Nahrung notwendig? Wer isst wann was? All diesen Fragen spürt die Ausstellung nach, lenkt den Blick zugleich auf eine reiche materielle Kultur und regt den Besucher an, sich über die eigenen Nahrungsgewohnheiten bewusst(er) zu werden.



Kirschblütenschau in den Hügeln von von Yoshino, Stellschirm, Japan, 17. Jh.,
Copyright: Linden-Museum Stuttgart,
Foto: Anatol Dreyer 

Präsentiert werden Originale aus der eigenen Sammlung von Tuschen über Holzschnitte bis hin zu Keramik, darunter wertvolle Objekte, die noch nie gezeigt wurden. Ergänzt werden diese durch Leihgaben aus dem In- und Ausland.

Multimediale Elemente schlagen die Brücke zwischen den historischen Exponaten und der Gegenwart, bringen aber auch japanische Stimmen ins Spiel.

Zur Vertiefung und Ergänzung der Ausstellungsthemen ist ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Filmen und anderen Veranstaltungsformaten geplant, das unter anderem den Besucher einlädt, die japanische Ess- und Trinkkultur aktiv zu erleben. Regelmäßig angeboten werden Vorführungen der japanischen Teezeremonie, Whisky- und Sake-Verkostungen sowie kurze Einführungskurse zur japanischen Tischetikette.

Krake in einem Topf, Netsuke, Japan,
Copyright: Linden-Museum Stuttgart,
Foto: Anatol Dreyer

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit interdisziplinären Beiträgen zu Essen und Trinken in Japan. Kinder erhalten kostenlos ein Aktionsheft, das sie spielerisch durch die Ausstellung führt.

Picknickset, Japan, Meiji-Zeit, 1869-1912,
Copyright: Linden-Museum Stuttgart,
Foto: Anatol Dreyer

Öffnungszeiten
Di – Sa 10 – 17 Uhr ǀ Mi 10 – 20 Uhr ǀ So und Feiertage 10 – 18 Uhr
Schließtage: 24.12./25.12./31.12./14.4.

Eintritt
EUR 10,–/8,– inkl. Dauerausstellungen/Familienticket: EUR 20,– (bis 2 Erwachsene + Kinder bis einschl.18)
Kinder bis einschl. 12 Jahre frei
Audioguide: EUR 3,–

Führungsanmeldung für Gruppen
Dienstag bis Donnerstag 9.30 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr (Ferien: nur Donnerstag)
Tel. 0711.2022-579 ǀ Fax 0711.2022-590 ǀ fuehrung@lindenmuseum.de
Anmeldefrist: 3 Wochen vor Führung