Klöster und Feste

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Freitag, 22. Januar 2016

Die Erforschung Tibets Von den ersten Berichten christlicher Missionare zur modernen Kulturwissenschaft.


    Donnerstag 28. Januar 2016
    Lichtbildvortrag | Dr. Markus Viehbeck, Universität Heidelberg


Die globale Verbreitung von detaillierterem Wissen über Tibet hat ihren Ursprung in den Berichten früher christlicher Missionare und mündete dann, unterstützt durch das auch politisch motivierte Interesse der Großmächte England, Russland und China, in der Formation eines modernen akademischen Feldes im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Im Vortrag werden schlaglichtartig einzelne Akteure dieser Begegnungsprozesse beleuchtet und so eine „Entdeckungsgeschichte“ Tibets aus europäischer Perspektive nachgezeichnet.
Zeit | 19.30 bis 21 Uhr
Kosten | Mitglieder 9 Euro | Nichtmitglieder 11 Euro | Schüler/Studenten frei


Tibethaus Deutschland e.V. Kaufunger Str.4, 60486 Frankfurt
Tel: 069/ 7191 3595 Fax: 069/ 7191 3596

Donnerstag, 14. Januar 2016

Winter Talk Series: The History of Tibetan Civilization

Join us this Saturday for the last talk of the series The History of Tibetan Civilization with historian and leading Tibetan Studies scholar Elliot Sperling. Drawing from his extensive knowledge on Tibetan history and Sino-Tibetan relations, he will explore the rich legacy of Tibetan history and civilization from antiquity to modern times.
 

This talk series is free and intended for all audiences. Seating is limited, so please RSVP by January 14 to reserve a spot (unless you have already done so) at events@trace.org.

Elliot Sperling is former chair of the Department of Central Eurasian Studies at Indiana University, Bloomington, and a faculty member in that department's Tibetan Studies Program since 1987. In addition to his scholarly writing on Tibetan history, his writing has appeared in the New York Times, Far Eastern Economic Review, among others.

Saturday, January 16, 3–5 pm
The Rise of Ganden Podrang (Dga'-ldan Pho-brang) and Sprouts of Modernity
 


All talks take place at
Trace Foundation
132 Perry Street, Suite 2B
New York, NY 10014

Montag, 11. Januar 2016

Mystische Reisende: Sufis, Asketen und Heilige Männer von: 29.01.2016 bis: 24.04.2016 im Pergamonmuseum

Schon immer war die mystische Tradition ein wichtiger Bestandteil der unterschiedlichen Glaubensformen Südasiens. Die verschiedenen Sufi-Traditionen des Islam, hinduistisches Asketentum und Yoga-Praktiken mischten sich zu einer faszinierenden synkretistische Glaubenskultur. Sie prägt bis heute das spirituelle Bild Südasiens.



Die Ausstellung "Mystische Reisende: Sufis, Asketen und Heilige Männer" zeigt indische Miniaturen aus den Polier-Alben des Museums für Islamische Kunst. Sie erlauben einen Blick auf die unterschiedlichen mystischen Ausprägungen und verschiedenen spirituellen Reisen, die sowohl physisch wie auch metaphysisch, tatsächlich wie auch metaphorisch gedacht sind. Ultimatives Ziel des Reisenden ist es, die eigenen körperlichen Begrenzungen zu überwinden und das Ich mit dem Göttlichen zu vereinigen. Dabei folgen einige "Reisende" ihren spirituellen Pfad innerhalb offizieller religiöser und sozialer Strukturen. Andere, und zwar Männer wie Frauen, folgten ihm außerhalb der Norm und oft im Widerspruch zu den offiziellen Regeln. Einige "Reisende" lebten in Höhlen oder Einsiedeleien, weit weg vom städtischen Lebensraum; andere wiederum wanderten von Ort zu Ort, manchmal mit Schülern, häufig alleine. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Vielfalt dieser "mystische Landschaft" und den unterschiedlichen Wegen hin zum Göttlichen.

http://www.smb.museum/ausstellungen/detail/mystische-reisende-sufis-asketen-und-heilige-maenner.html

Dienstag, 5. Januar 2016

IN TOMORROW WE BELIEVE – INDIANER INUIT: DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL (6) 21. – 24. Januar 2016

Junge Frauen verschwinden. Viele junge Frauen. Manche spurlos, manche tauchen wieder auf: erschlagen, erwürgt, missbraucht. Am Highway 16, der über mehr als 1000 Kilometer durch Kanadas einsamen Westen führt. Der Highway of Tears – die Straße der Tränen…


Filmemacher Matthew Smiley hat intensiv recherchiert. Was er mit seinem Dokumentarfilm „Highway Of Tears“ ans Licht bringt ist erdrückend. Laut Polizei verschwanden hier achtzehn Mädchen, Amnesty International geht von einer weit höheren Zahl aus. Mehrere vermisste Jungs sind nicht mit eingerechnet, auch nicht die vierköpfige Familie Jack, die der Highway 1989 einfach verschluckte. Der älteste Fall in der Polizeistatistik stammt aus dem Jahr 1969, der jüngste aus dem Jahr 2006. Dreizehn Opfer wurden gefunden, tot und vergewaltigt. Vom Täter oder den Tätern fehlt jede Spur. Mit einer Ausnahme sind alle Opfer indianischer Herkunft. Die Indianer, die in Kanada First Nations genannt werden, fristen hier in abgelegenen Reservaten ein trostloses Dasein; bisher hat der Highway der Tränen kaum jemanden in Kanada interessiert. Anscheinend nicht einmal die Polizei …

„Highway of Tears“ ist einer von 59 Filmen, die vom 21. – 24. Januar 2016 im Rahmen der Veranstaltung INDIANER INUIT: DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL (6) zu sehen sein werden. Im Fokus stehen bei der sechsten Ausgabe des Festivals Filme der Inuit-Völker aus Alaska, Nunavut, Labrador und Grönland. Das Festival wurde 2004 vom künstlerischen Leiter Gunter Lange gegründet. Es findet im zweijährigen Rhythmus statt. Veranstaltungsort des in Europa einzigartigen Festivals ist der TREFFPUNKT Rotebühlplatz in Stuttgart.

Festival lobt Preise aus

90 % der der gezeigten Produktionen sind europäische Erstaufführungen, die in der englischen Originalversion gezeigt werden. Die Preisträger folgender Kategorien erhalten jeweils eine handgefertigte Skulptur der Künstlerin Karin Ecker:

- Bester Spielfilm (lang)
- Beste Dokumentation (lang)
- Bester Kinderfilm (UNICEF-Preis)
- Bestes Musikvideo (Publikumspreis)
- Bester Animationsfilm

Schülerinnen und Schüler vergeben UNICEF-Kinderfilmpreis, übersetzen und untertiteln Filme

Großen Wert legt das Festival auf die Beteiligung des jungen Publikums. So übernehmen z. B. die Schülerinnen und Schüler einer 4. Klasse der Stuttgarter Reisachschule die Juryarbeit für die Kinderfilme im Rahmen des Unterrichts. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin werden sie Kriterien für die Filmbewertung erstellen, den UNICEF-Kinderfilmpreis ausloben und beim Festival an den Regisseur, bzw. die Regisseurin, überreichen.

Die elften Klassen zweier Herforder Gymnasien sowie des Friedrich-List-Gymnasiums in Asperg übersetzen und untertiteln gemeinsam mit ihren Lehrern Filme im Rahmen des Englisch-Unterrichts und während der Projekttage. Studentinnen und Studenten der Universität Bremen bilden unter der Leitung von Prof. Dr. Kerstin Knopf die Jury für die Dokumentarfilme. Ebenso übersetzen sie im Rahmen eines Projektes Dokumentationen, die anschließend beim Festival präsentiert werden.

Filme, die für Flüchtlingskinder geeignet sind

Am Freitag, 22. Januar um 11 Uhr werden im Rahmen der Schulfilmvorstellungen u. a. mehrere kurze Animationsfilme präsentiert, die sich insbesondere für Flüchtlingskinder gut eignen, da sie ohne Sprache auskommen und nur mit Geräuschen und Musik vertont sind. Gegen 12 Uhr folgt die Verleihung des UNICEF-Kinderfilmpreises.

Zum Programm-Download:
http://www.nordamerika-filmfestival.com/wp-content/uploads/2015/12/INDIANER-INUIT_Filmfestival_2016_Programm.pdf

Zur Webseite des Veranstalters:
http://www.nordamerika-filmfestival.com/