Klöster und Feste

Lamayuru (Yuru Kabgyat) - Hemis Tsechu - Shashukul Gustor - Phyang Tsedup - Karsha Gustor - Korzok Gustor - Trak Tok Tsechu - Sani Nasryal - Diskit Gustor - Thikse Gustor - Chemre Angchok - Padum Gustor - Spituk Gustor - Likir ( Dosmoche) - Stok Guru Tsechu (Orakel) - Matho Nagrang (Oracles)

Freitag, 23. Dezember 2016

Tibetzentrum - Programm 2017

Diplomlehrgang Buddhistische Psychologie
 31. März 2017 - Februar 2018
Gesamtleitung: Lama Gesche Tenzin Dhargye

Die buddhistische Wissenschaft des Geistes gibt einen einen detailreichen Einblick in das Bewusstsein und bietet einen Leitfaden für Glück und Zufriedenheit im täglichen Leben.



 Diplomlehrgang
Buddhistische Philosophie & Religion
 31. März 2017 - Februar 2018
Gesamtleitung: Lama Gesche Tenzin Dhargye

Erhalten Sie einen Einblick in die buddhistische Religion, insbesondere in die ihr zugrundeliegende Philosophie. Empfohlen für alle, die tiefer in die Grundlagen des Buddhismus einsteigen wollen und für BuddhistInnen, die ihre Praxis  auf eine solide authentische Basis stellen möchten.


 Diplomlehrgang tibetische Medizin

21. April 2017 - Februar 2018
Leitung: Amchi Wangdue, tibetischer Arzt
Eine einmalige Chance, direkt von einem tibetischen Arzt zu lernen! Für alle, die sich für ganzheitliche Heilsysteme interessieren. Gleichzeitig ist dieser Lehrgang die erste Stufe der Gewerbeausbildung "tibetische Jamche-Kunye Praktik".


 Weitere Kurse und Seminare 2017

und vieles mehr!


Tibetzentrum Institut - IIHTS 
Internationales Institut für Höhere Tibetische Studien
Knappenberg 69, 9376 Hüttenberg, Österreich









Mittwoch, 30. November 2016

China schränkt die Bewegungsfreiheit der Tibeter im Vorfeld der Belehrungen des Dalai Lama in Indien heftig ein

Tibetisches Zentrum für Menschenrechte und Demokratie, www.tchrd.org, 21. November 2016

China schränkt die Bewegungsfreiheit der Tibeter im Vorfeld der Belehrungen des Dalai Lama in Indien heftig ein
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Letzte Woche nahm die nepalesische Polizei 41 tibetische Pilger an der Grenze von Nepal zu Indien fest, weil sie ohne gültige Dokumente unterwegs waren. Die Tibeter, die an der Kalachakra-Zeremonie in Indien teilnehmen wollten, wurden an dem zehn km von der Grenze entfernten Ort Dhangadhi festgenommen. Nach drei Tagen Festsetzung durch die Einwanderungsbehörde wurden sie dann freigelassen. 39 waren mit chinesischen Pässen versehen aus Tibet angereist, während zwei in Indien ansässige Flüchtlinge sind.

Die Festnahme tibetischer Pilger durch nepalesische Behörden ist der jüngste Vorfall einer ganzen Reihe von Schikanen, von denen Tibeter in Tibet berichten, die daran gehindert wurden, zu den Kalachakra-Belehrungen nach Indien zu reisen. Der Dalai Lama wird vom 3. bis zum 14. Januar diese Zeremonie an dem buddhistischen Pilgerort Bodh Gaya im indischen Bundesstaat Bihar leiten.

Die Menschenrechtsorganisation HURON mit Sitz in Kathmandu informierte das TCHRD am 17. November darüber, daß die Polizei von Dhangadhi am 16. November 41 Tibeter zwei Stunden lang festgehalten hat und sie dann der Immigrationsabteilung des Kailali Distrikts im Südwesten Nepals überstellte. Diese wiederum schickte die Tibeter zur Immigrationsbehörde nach Kathmandu weiter. HURON brachte in Erfahrung, daß die 39 Tibeter mit chinesischen Pässen nach Nepal gereist waren, aber aus Angst vor den seitens der Chinesen zu erwartenden Repressalien kein Visum für ihre Weiterfahrt nach Indien beantragten wollten. Um HURON zu zitieren: „Wenn die chinesischen Behörden die indischen Visa in ihren Pässen sehen würden, könnten sie nach ihrer Rückkehr nach Tibet für sechs Monate bis zu fünf Jahren ins Gefängnis wandern.“

Obwohl HURON darum bat, die tibetischen Pilger zu entlassen, wurden am Abend des 15. November 24 tibetische Männer in das Dilibazar Sadakhor Haftzentrum eingeliefert, während 17 Tibeterinnen in der Verwahrung der Immigrationsbehörde blieben. Nachdem dann Mitarbeiter der chinesischen Botschaft gerufen wurden, um die Pässe der 39 Pilger zu überprüfen, wurden sie freigelassen. Auch die zwei Tibeter mit indischen Registrierungszertifikaten wurden nach Überprüfung ihrer Dokumente durch Angehörige der indischen Botschaft am folgenden Tag freigelassen.

Seit etwa einem Jahrzehnt übt China extremen Druck auf die nepalesische Regierung aus, strenger mit den aus Tibet fliehenden Tibetern oder den bereits in Nepal ansässigen umzugehen. Die chinesische Regierung gibt viel Geld aus, um die Grenze zwischen Tibet und Nepal so aufzurüsten, daß keine Tibeter mehr nach Nepal durchkommen. Ihr Ziel war es, von dort aus nach Indien weiterzureisen, um da eine bessere Schulbildung zu erhalten, es war zu Zwecken der Pilgerschaft oder um den Segen des Dalai Lama zu empfangen.

2012 wurden Hunderte von Tibetern, die sich nach Indien begeben hatten, um an den Kalachakra Belehrungen teilzunehmen, bei ihrer Rückkehr von chinesischen Behörden festgenommen und verhört. Wochen- oder gar monatelang wurden Leute aller Altersgruppen, darunter sogar Achtzigjährige, gezwungen, Kurse für patriotische Umerziehung zu besuchen, weil „ihr Geist durch den Besuch der Kalachakra-Unterweisungen korrumpiert“ worden sei.

Einige Monate später, im April 2012, gab die Regierung der TAR neue Richtlinien für die Ausstellung von Reisepässen heraus, die es Tibetern sehr erschwerten, an einen Paß zu kommen, ohne den sie nicht ins Ausland reisen können.

Jetzt, wo das Datum des Kalachakra immer näher rückt, haben die chinesischen Behörden angefangen, Tibeter mit gültigen Pässen immer mehr zu schikanieren, um ihnen die Möglichkeit zu nehmen, nach Indien zu reisen. Personen, die bereits eine Reise gebucht haben, werden gezwungen, sie zu stornieren. Eine beachtliche Zahl von tibetischen Pilgern, die bereits vor einigen Wochen in Indien ankamen, wurden gebeten, bis zum 20. Dezember zurückzukehren.

In einigen Gegenden haben Verwaltungsbeamte alle gültigen Pässe von Tibetern, die ins Ausland reisen wollten, eingezogen. So sagte ein Tibeter in Machu, der gewarnt wurde, daß er, falls er seinen Paß nicht zurückgebe, auf die schwarze Liste käme: „Ich hatte einen auf fünf Jahre gültigen Paß und wollte diesen Winter verreisen. Doch die Beamten von der Gemeinde und der Dorfchef forderten, daß ich ihn unverzüglich abgebe. Wenn ich das nicht täte, müßte ich mit Repressalien rechnen und würde in Zukunft von allen staatlichen Vergünstigungen ausgeschlossen“. Auch einige Tibeter im Bezirk Ngaba wurden aufgefordert, ihre Pässe abzuliefern, andernfalls dürften sie ihr Leben lang nicht mehr ins Ausland reisen.

Das TCHRD ist über die schwere Beeinträchtigung des Rechtes der Tibeter auf Freizügigkeit entsetzt. Dieses Recht ist im Art. 13 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte garantiert: „Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.“ Und: „Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.“ Der Art. 12(2) des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR), der als zum internationalen Gewohnheitsrecht gehörend auch für China bindend ist, anerkennt ebenfalls, daß jeder das Recht auf Bewegungsfreiheit hat, einschließlich des Rechtes, sein Land zu verlassen.

In seiner maßgeblichen Auslegung dieses Rechtes stellt der Allgemeine Kommentar des Human Rights Committee Art. 27 fest, daß internationale Reisen nicht auf Grund ihres Zweckes oder der Dauer der Reise eingeschränkt werden dürfen. Das Recht auf Bewegungsfreiheit darf nur unter außergewöhnlichen Umständen eingeschränkt werden, wenn diese Einschränkung zum Schutz der nationalen Sicherheit, der öffentlichen Ordnung, der Volksgesundheit oder der guten Sitten und den Rechten und der Freiheit anderer notwendig ist. Die von den chinesischen Behörden den Tibetern auferlegten Einschränkungen sind unberechtigt und nicht rechtfertigbar und deshalb willkürlich und widersprechen dem Gleichheitsgrundsatz.

Das TCHRD befürchtet, daß die 39 Tibeter, deren Identitäten den chinesischen Behörden durch ihre Botschaft in Nepal bekannt sind, nach ihrer Rückkehr nach Tibet höchstwahrscheinlich bestraft werden. Die Möglichkeit einer bis zu einem halben Jahr dauernden Inhaftierung ist besonders beunruhigend. Schließlich sahen sich diese Tibeter ja gezwungen, ohne Paß nach Indien zu reisen, weil China ihnen mit Bestrafung drohte, falls sie nach Indien reisten. Dies zeigt das Ausmaß, in dem das Recht der Tibeter auf Bewegungsfreiheit auch außerhalb der Grenzen der VR China bedroht ist. Die Verletzung des Rechts auf Bewegungsfreiheit verletzt ihrerseits eine ganze Reihe anderer Rechte, besonders das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, denn in diesem Fall werden zahllose Tibeter daran gehindert, das Kalachakra zu besuchen, eine der wichtigsten religiösen Zeremonien für tibetische Buddhisten.

Das TCHRD ruft die chinesischen Behörden auf, keine Vergeltung an tibetischen Pilgern zu üben, besonders die 39 oben genannten Personen von Repressalien zu verschonen.

Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Oppenheimer

*************************************************************
* Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
* Arbeitsgruppe München
* Adelheid Dönges, Packenreiterstr. 18, 81247 München
* Tel (+49 89) 811 35 74 oder (+49 40) 480 80 77 (Angelika Oppenheimer)
* tibet@igfm-muenchen.de, www.igfm-muenchen.de

Mittwoch, 28. September 2016

Tagung "2030. Zur Zukunft der kulturhistorischen Museen", Montag, 26. September, 9.30 bis 17.30 Uhr, Linden-Museum Stuttgart

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem stetigen Wandel, der auch die Museen und ihre Arbeit beeinflusst und prägt. Die nachhaltige Entwicklung eines Museums erfordert nicht nur die Beschäftigung mit Vergangenheit und Gegenwart, sondern nahezu zwingend auch den Blick in die Zukunft. Die Tagung „2030. Zur Zukunft der kulturhistorischen Museen“, die am 26. September 2016 im Linden-Museum in Stuttgart stattfindet, stellt die Zukunftsforschung als wissenschaftliches Instrumentarium zur Beschäftigung mit möglichen zukünftigen Entwicklungen vor.

Die Erkenntnisse der Zukunftsforschung und die daraus resultierenden Trends hinterfragt die Tagung auf ihre Relevanz für die kulturhistorischen Museen. Dabei gliedert sich die Veranstaltung in mehrere Themenblöcke. Nach einer Einführung in die Methoden und Möglichkeiten der Zukunftsforschung stehen der Stellenwert und die Qualität von Bildung sowie die Entwicklung der künftigen Identitäten innerhalb der Gesellschaft im Fokus. In einer Synthese wird dann diskutiert werden, welche Rolle die kulturhistorischen Museen in den Szenarien einer mittelfristigen Entwicklung für die kulturelle Wissensvermittlung sowie die Bildung von Identität spielen können oder sogar müssen.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von kulturhistorischen Museen sowie Studierende relevanter Fachrichtungen.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Tagung ist eine Veranstaltung des Landesmuseums Württemberg, Stuttgart, des Linden-Museums Stuttgart und des Badischen Landesmuseums Karlsruhe in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund e.V., gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Tagungsort:
Linden-Museum Stuttgart
Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart, www.lindenmuseum.de

Hashtag: #mus2030
 
 Martin Otto-Hörbrand
Linden-Museum Stuttgart
Öffentlichkeitsarbeit / P.R.
Hegelplatz 1
70174 Stuttgart
Tel. +49.(0)711.2022-444

Fax: +49.(0)711.2022-590
info@lindenmuseum.de
www.lindenmuseum.de
www.twitter.com/lindenmuseumwww.facebook.com/LindenMuseumStuttgart

Dienstag, 2. August 2016

Adventure3Athlon - 14.–18. August 2016, Ladakh (Jammu & Kashmir)

Ein Event für Ultra-Sportler! Wer mehr als nur Freizeitsport betreibt und seinen Körper einem ultimativen Test unterziehen will, der kann sich noch bis 01. August 2016 – letzte Möglichkeit für dieses Jahr! – beim Adventure3Athlon in Ladakh anmelden.



Dieser Triathlon ist Indiens erstes extremes Abenteuerrennen im Hochland. Nach nur einem Tag Akklimatisation werden die bisher 27 Teilnehmer in einer Höhe von 3.350 Metern auf dem Rad, zu Fuß und in relativ wildem Wasser zum Paddeln geschickt. Nachts wird gezeltet.

Die Anmeldegebühr beträgt 15.000 INR (ca. 200 EUR), inklusive Zeltübernachtung, Mahlzeiten, Fahrrad, Floß, Schutzhelm und Schwimmweste.

Das Rennen hat nicht nur sportliche Gründe. Gleichzeitig soll für einen umweltfreundlicheren Aufenthalt in Ladakh geworben werden.

Die Organisatoren wünschen sich ein plastikfreies Ladakh. Jedes Jahr werden in Ladakh rund 500.000 PET-Flaschen von Touristen in Ladakh verwendet.

Wenn die Flaschen recycelt werden, liefert eine PET-Flasche Strom für eine Stunde für eine 60W-Birne. Die Organisatoren setzen sich für PET-Recycling ein und werben für einen verantwortlichen Tourismus. „Pack your sack for a greener Ladakh.“

Weitere Informationen: www.adventure3athlon.com/

Datum: 14.–18. August 2016
Ort: Ladakh (Jammu & Kashmir)

Das ist die Strecke des Adventure3Athlon in Ladakh (© Adventure3Athlon)

Quelle: indien aktuell Festivals im August
https://www.indienaktuell.de/magazin/tourismus/festivals-indien-august-2016-681382

Dienstag, 5. Juli 2016

FACE TO FAITH | MOUNT KAILASH | TIBET photobook

A Photobook about one of the most fascinating places on earth - the sacred Mount Kailash in Tibet. 


Dieses Projekt unterstützt die Publikation eines grossformatigen Bildbandes, der im Herbst 2016 erscheint.

Die Geschichte: Face To Faith | Mount Kailash | Tibet              
            
Wie eine weisse Pyramide ragt der Kailash - von den Tibetern auch ”Juwel des Schnees” genannt - aus der Gesteinswüste der tibetischen Changtang-Hochebene empor. Der Mount Kailash ist einer der faszinierendsten Orte, die ich je bereist habe. In seinem Gebiet entspringen die vier wichtigsten Flüsse Asiens: der ”Indus”, der ”Satluj”, der ”Brahmaputra” und der ”Karnali” (Zufluss des Ganges). Auch deshalb verehren die vier grossen religiösen Traditionen Buddhismus, Hinduismus, Jainismus und Bön den Kailash als heiligen Berg - ja, betrachten ihn sogar als Ursprung unseres Universums.
Jährlich pilgern viele hundert Gläubige zum weit entlegenen Mount Kailash. Sie umrunden den Berg auf einem 54 Kilometer langen Pfad (Kora), um sich von den Sünden des Lebens zu befreien. Streng Gläubige begehen diese Runde in Niederwerfungen, wofür sie bis zu drei Wochen benötigen. 108 Umrundungen, so glauben die Buddhisten, führe zur Erleuchtung. Aus Respekt vor seiner spirituellen Bedeutung ist der Kailash (6714 m) bisher unbestiegen. In den 80er-Jahren verzichtete Reinhold Messner trotz einer offiziellen Besteige-Genehmigung bewusst auf diesen Gipfel. So ist der Kailash einer der seltenen unbetretenen Orte dieser Erde.

2012 verbrachte ich für mein Fotoprojekt FACE TO FAITH | MOUNT KAILASH | TIBET mehrere Wochen im nur schwer zugänglichen Kailash-Gebiet. Im Gepäck mit dabei: eine analoge 4x5” Grossformat-Kamera, zahlreiche Planfilm-Kassetten und hunderte von Polaroids und Farbnegativ-Filmen. Mit dieser langsamen Arbeitsweise konnte ich sowohl den Pilgern als auch dem für sie so bedeundenden Berg Kailash mit dem angemessenen Respekt fotografisch begegnen. Entstanden ist eine Serie ikonischer Portraits und Landschafts-Panoramen, die im Oktober 2016 als Bildband FACE TO FAITH | MOUNT KAILASH | TIBET erscheinen wird.

Für die Realisierung dieses aufwendig produzierten Fotobuchs bitte ich um eure Unterstützung.

Das Buch: Face To Faith | Mount Kailash | Tibet                          
     
Seit der ersten Idee zu diesem Buchprojekt sind nun acht Jahre vergangen. Nach Jahren der Vorbereitung und mehreren Anläufen konnte ich 2012 die fotografische Arbeit abschliessen. Eine Portion Glück gehörte auch dazu, da es für Ausländer und Individualreisende auf Grund der immensen Restriktionen kaum möglich ist, in das Kailash-Gebiet zu reisen, geschweige denn sich dort über einen so langen Zeitraum aufzuhalten. Weitere Jahre meiner Zeit und all mein Geld investierte ich nun in die Realisierung des Buches ”Face To Faith | Mount Kailash | Tibet”.

Im Oktober 2016 ist es dann soweit: Face To Faith | Mount Kailash | Tibet wird publiziert. Der grossformatige Hardcover-Bildband (28x33cm) wird 192 Seiten (5 Klappseiten) stark, und enthält 90 farbige Abbildungen. Der Verkaufspreis für den Buchhandel wird bei 58,- € liegen.

Für die Gestaltung des Buches konnte ich das renommierte Hamburger Design-Büro PETER SCHMIDT, BELLIERO & ZANDÉE gewinnen. Auch Dank ihrer grossartigen Ideen ist ein aussergewöhnlicher Bildband entstanden, eine fotografische Dokumentation dieses mystischen Ortes und der Menschen, die ihn verehren, wie es sie in diesem Umfang noch nicht gibt Warum ich Eure Hilfe brauche?

Die Finanzierung des Buches liegt in meiner Hand. Einen grossen Teil davon werde ich mit eigenen, privaten Mitteln decken. Dennoch fehlen noch ca. 15.000 € um die Druckkosten, Gestaltung und Autorenhonorare zu finanzieren. Ohne eure Hilfe ist das nicht zu schaffen.

Wenn Ihr an der Realisierung dieses besonderen Buch-Projektes mitwirken wollt, dann unterstützt bitte meine Kickstarter-Kampagne. Hier habt Ihr die Gelegenheit, Bücher vorzubestellen und verschiedene, limitierte Print-Editionen, Postkartensets, Einzeldruckbögen oder Poster aus dem Projekt zu erwerben.
Hier könnt ihr eure rewards sehen/wählen: www.facetofaith-kailash.com

Bitte teilt gerne diese Kampagne mit Euren Freunden und/oder auf Euren Sozialen Netzwerken - vorab ein grosses Dankeschön.

Risiken und Herausforderungen

The photo book "Face to Faith | Mount Kailash | Tibet" will be launched in october 2016 by the publisher Hatje Cantz. If the book is successfully backed, things should go smoothly and I won't expect any problems to fullfilling my commitment to the backers. There is always the possibility of delays, but i will do my best to deliver the rewards to all backers as promised in november 2016. If I surpass my goal, I will dedicate the additional funding to start a photo exhibition of "Face to Faith | Mount Kailash | Tibet". My promise: all your financial contributions will remain within this project.

Donnerstag, 23. Juni 2016

Ornament und Ritual, Aby Warburg und die Kultur der Hopi, So 03. Juli | 15 Uhr

Führung mit Ulla Weichlein und Katharina Hoins
 
Anlässlich des 150. Geburtstags von Aby Warburg führen Katharina Hoins (Warburg-Haus Hamburg) und Ulla Weichlein (Vermittlerin, Museum für Völkerkunde Hamburg) ...

durch die Ausstellung “Indianer Nordamerikas”.

1895 brach der Hamburger Kunst- und Kulturhistoriker Aby Warburg zu einer Reise in die USA auf, um an der Hochzeit seines Bruders teilzunehmen. 

Angeregt durch Begegnungen mit Ethnologen vom Smithsonian Institute in Washington nutzte er die Reise, um verschiedene archäologische Stätten und Pueblo-Siedlungen, u.a. der Hopi zu besuchen. 

Warburg wollte dabei nicht so sehr – wie andere Wissenschaftler seiner Zeit – ein „primitives Denken“, sondern in der Kultur der Hopi gerade dessen Überwindung studieren, die auch die Kultur der Renaissance kennzeichne. 

Die Hopi, die er antraf, lebten im trockenen Südwesten der USA vom Anbau von Feldfrüchten und veranstalteten geheimnisvolle Zeremonien, in denen Katsina-Geistwesen Regentänze aufführten. 

Besonders der Schlangentanz beeindruckte Warburg nachhaltig und erlangte – nicht zuletzt durch ihn – einige Berühmtheit. 

Warburg machte bei seinem Aufenthalt Fotos, fertigte Zeichnungen an und brachte eine Sammlung von Objekten mit nach Hamburg, die er 1899 und 1902 dem Museum für Völkerkunde schenkte. 

Anhand einiger dieser Objekte informiert die Führung einerseits über die Reise Warburgs, seine Interessen und Ideen, andererseits über die Kultur der Hopi.

Kosten: € 4 zzgl. Museumseintritt
Mi 6. Juli | 14 Uhr

Africa’s Top Models Schönheitsideale – Ideale Schönheit, Sa 7. November 2015 bis So 6. November 2016

„Was ist schön?“ – Diese bis heute aktuelle Frage beschäftigt die Menschheit bereits seit Urzeiten. Allerdings scheint das Schönheitsideal zumindest in den westlichen Gesellschaften von einem Modemarkt fremdbestimmt zu sein.

Auch in Afrika kann man sich diesen Einflüssen nicht entziehen. Dennoch haben sich hier ganz eigene Vorstellungen von Schönheit entwickelt. Die Ausstellung spürt ihnen über die Jahrhunderte anhand von einzigartigen Skulpturen und Masken nach. Sie zeigt aber auch in modernen Fotos, Sprichwörtern und Beispielen aus der afrikanischen Modewelt den mittlerweile weltweiten Einfluss afrikanischer Schönheitsideale.



 Figurenszene aus Blech.
Foto: Paul Schimweg / Museum für Völkerkunde Hamburg
Künstler: Didier Ahadsi. Ethnie: Ewe. Land: Togo.

Die Gesichter der Schönheit

Die Vielfältigkeit der Kulturen Afrikas zeigt sich auch in den unterschiedlichen Schönheitsidealen, die auf diesem riesigen Kontinent zu finden sind. Jede Region, jede der mehr als 2.000 Ethnien besitzt ihre eigenen Ideale, die sich in der Frisur, der Verzierung oder Bemalung des Körpers, in einem besonderen Gang, in der Ausformung bestimmter Körperteile – z.B. Augen, Mund, Hals, Bauch und Gesäß – widerspiegeln. Afrika ist zwar längst Teil der internationalen Mode- und Beauty-Industrie, dennoch halten sich daneben eigene afrikanische Schönheitsideale, die sich anhand von traditionellen Masken und Skulpturen oft über Jahrhunderte zurückverfolgen lassen.

 Friseur in Angola
Foto: Rob Whittaker

Manche dieser Ideale, wie zum Beispiel die besondere Betonung der Gesäßpartie und ihrer Hervorhebung in der Kleidung, setzen sich heute auch in unserer Gesellschaft mehr und mehr als „schön“ durch (Stichwort Kim Kardashian), ebenso die faszinierende Vielfalt afrikanischer Haartrachten. Sogar das Spitzfeilen der Vorderzähne, Schmucknarben oder bestimmte Tattoos, in unseren Augen eher ausgefallenere Schönheitsmerkmale, werden bereits in verschiedenen Subkulturen bei uns kopiert.

Kadiatu Kamara with a necklace designed by herself, Foto: Alfred Weidinger

Dienstag, 14. Juni 2016

Ausstellung: Buddha - Sammler öffnen ihre Schatzkammern im saarländischen Weltkulturerbe Völklinger Hütte vom 25.06.2016 Uhr bis19.02.2017

Am 24. Juni wird im saarländischen Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine außergewöhnliche Ausstellung eröffnet, in der 232 hochkarätige buddhistische Statuen und Bilder aus zwei Jahrtausenden gezeigt werden. Meisterwerke aus der antiken Region Gandhara sowie aus Indien, China, Korea, Japan, Kambodscha, Thailand, Burma, Indonesien, Nepal und Tibet werden vom 25.06.2016 Uhr bis19.02.2017 ganztägig für die Öffentlichkeit zu sehen sein. Auf dem 600.000 qm großen Gelände wird zwischen ehemaligen Hochöfen und Schornsteinen ein sogenannter "Pfad der Erkenntnis" mit acht Meditationsstationen eingerichtet sein. Es begegnen sich dort die westliche Welt der Industriekultur und die östliche Welt buddhistischer Meditation.

Das Tibethaus Deutschland ist Kooperationspartner bei der unter der Schirmherrschaft Seiner Heiligkeit dem XIV. Dalai Lama stehenden Ausstellung. Ein über 500 Seiten dicker Katalog wird rechtzeitig zur Ausstellung erscheinen.


Tibethaus Deutschland e.V.
Kaufunger Str.4, 60486 Frankfurt

Freitag, 3. Juni 2016

Postponement of the Naropa Ornement's ceremony

As you know, the Naropa Ornaments ceremony which was scheduled in July has been postponed to September. Two reasons account for this: on one hand, His Holiness Dalaï Lama has been invited to Ladakh in July, therefore, His Holiness Gyalwang Drukpa has prefered to avoid having both events simultaneously. On the other hand,at Hemis, the construction works of the building for the Ornaments ceremonies have been considerably delayed due to weather hazards.



So the event will finally take place on September 16, the day of Pema Karpo's birth.

I am fully aware that such a change of date has entailed difficulties for many of you. Therefore I invite you to avoid nourishing any bitterness whatsoever, but on the contrary to accept this situation as genuine Dharma practitioners. Even though some of you have lost money due to the cancellation of your flight ticket, let us not forget that the organisation committee in Ladakh has also been hit with severe losses.

In spite of this, I do hope many of you will be able to attend this ceremony which only takes place once every twelve years. As for me, it will be the fourth time I attend this event. The first time was in 1980 when I was 26 and His Holiness 17. The second time was in 1992, the third in 2004. And so 2016 will be the fourth time. In a certain way, I must admit I am very fortunate. This must be due to the particular connections I have with His Holiness and the Drukpa Lineage.
This ceremony which can liberate through sight is a source of immense blessing. I express my wishes that a large number of you may attend.


Drubpön Ngawang Tenzin Pagsam Yongdu

Dienstag, 31. Mai 2016

Buddhist Perspectives on Food and Drink - Issues from Ethics, Soteriology, and Cultural History

A wandering monk was climbing a mountain alongside a stream, on his way to the Zen monastery at the top, when he noticed a vegetable leaf floating downstream. He thought, "It is just a single leaf, but any place that would waste it cannot be very good," and he turned to go back down the mountain. Just then he saw a lone monk come running down the path, chasing after the floating leaf. Immediately the wandering monk decided to enroll in the monastery at the top of the mountain.
(Kenneth Kraft. Eloquent Zen: Daitō and Early Japanese Zen. Honolulu 1992, p. 83.)

To deal with food in a conscious and careful manner is of tantamount importance to the good life in the Buddhist view of things. As do other religions, Buddhism holds that to eat and to drink means more than to merely nourish and sustain bodily existence. Rather, spiritual, soteriological, and social dimensions are ascribed to food and drink, and these perform essential roles within the religious system of meaning.

Some few examples from the history of Buddhism may suffice as illustration: In the formative period of the Buddhist community monks and nuns depended solely on laypersons for food, and almsfood manifested the close relation between the monastic and secular contexts. Sacrificial offerings such as fruit and rice wine at Buddhist altars in Japan form a link between the transcendent and immanent realms. In many cases, the communal consumption of food and drink symbolizes the coherence of the saṃgha and ensures the continuity of the Buddhist tradition as a social institution.

As the “Regulations for Purity” in East Asian Chan/Zen monasteries point out, the production and preparation of foodstuffs provides a paradigmatic opportunity for the cultivation of mindfulness and for the transformation of the most everyday activities into religious praxis. And to abstain from eating and drinking certain things — be it in principle as in the case of monastic regulations or temporarily as when undergoing ascetic self-mortification — further demonstrates the significance of nourishment for the religious and cultural consciousness.

The Numata Center for Buddhist Studies’ lecture series “Buddhist Perspectives on Food and Drink. Issues from Ethics, Soteriology, and Cultural History” during the summer semester of 2016 will discuss Buddhist conceptions of food and drink with respect to the tension, among others, between social norms and the individual quest for salvation, normative dogmatics and ritual efficacy.

In his opening lecture, Prof. em. Dr. Lambert Schmithausen (Hamburg) addresses the question which ethical, ascetic, spiritual, and social considerations in Indian Buddhism led to the regulation of meat consumption and subsequently to a consistently vegetarian interpretation. Prof. Dr. Ann Heirman (Gent) charts the structures that led to certain foodstuffs being prohibited not only by the monastic regulations of Chinese Buddhism but also by general penal law, highlighting the complex relation between secular and sacerdotal authorities. The assessment of tea ceremony as a highly aestheticized and proverbially Buddhist exercise is called into question by Prof. Dr. Kristin Surak  (London); her analyses reveal its rituals as elements in the construction of a unique Japanese national identity. The closing lecture by Prof. Dr. Klaus Vollmer (Munich) on meat consumption in Japan past and present ties together issues of ethical responsibility, religious ideals and social practices with the importance of food and drink in the formation of identities.


All lectures are held on Mondays, 6 to 8 pm in room 221 at the Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee 1, East Wing.

18.04.2016
Fleischverzehr und Vegetarismus im indischen Buddhismus
Prof. em. Dr. Lambert Schmithausen (Hamburg)
06.06.2016
The Consumption of Forbidden Food in Chinese Buddhism
Prof. Dr. Ann Heirman (Ghent)
27.06.2016
Consuming Japaneseness in the Tea Room. Between the Ordinary and Extra-Ordinary
Prof. Kristin Surak, PhD. (London)
04.07.2016
Tötungsverbot und Fleischgenuss in JapanProf. Dr. Klaus Vollmer (Munich)
The lectures will be given in English or German. Admission is free. All interested parties are welcome!
Flyer (PDF)

 
Coordination: Prof. Dr. Steffen Döll (Numata Center for Buddhist Studies, Universität Hamburg)

Freitag, 27. Mai 2016

Jetsunma's teaching in Drukpa Plouray , June 24, 25 & 26

We are happy to inform you that Jetsunma Tenzin Palmo is coming to Drukpa Plouray Center the 24th, 25th, and 26th of June 2016.



Jetsunma Tenzin Palmo was brought up in London and became a Buddhist as a teenager. On a trip to India at age 20, she met His Eminence the 8th Khamtrul Rinpoche from whom she received the vows to become a nun. Thus, she became one of the the first western women to be ordained in Tibetan Buddhism. For six years she practised under His Eminence's guidance and subsequently spent many years in retreat.


In 1983, she accepted to found and manage a nunnery.

In 2008, she was bestowed the rare title of Jetsunma by His Holiness Gyalwang Drukpa, the meaning of which is Venerable Master.

This is the second time the Drukpa Plouray centre has the honour and great fortune to host Jetsunma Tenzin Palmo who will teach on « The Four Dharmas of Gampopa » next Saturday 25th and Sunday 26th of June.

This teaching will follow a public talk given the previous Friday evening.

«The Four Dharmas of Gampopa » are four lines of condensed teachings showing and explaining the path to Enlightenment.


Office Drukpa Plouray

Donnerstag, 12. Mai 2016

Ein ruhiger Geist in stürmischen Zeiten, Do 19. Mai |19 Uhr - Vortrag Geshe Pema Samten mit deutscher Übersetzung durch Frank Dick

Der tibetische Meister Geshe Pema Samten erläutert in seinem Vortrag die buddhistische Kunst, in schwierigen Zeiten gelassen zu bleiben. In der buddhistischen Geistesschulung gibt es einen reichen Schatz an Anweisungen, die den Übenden helfen, ihren Geist derart zu stärken, so dass dieser nicht nur in guten Zeiten entspannt und friedvoll ist, sondern auch in schwierigen Zeiten ruhig und besonnen bleibt. Was genau hinter dieser Schulung steckt, verdeutlicht Geshe Pema Samten aus seinem eigenen Erfahrungsschatz.

Geshe Pema Samten, geboren 1957, ist seit Anfang 2003 in Hamburg. Er wurde 1983 zum voll ordinierten Mönch geweiht und absolvierte 1997 die Lharampa-Geshe Ausbildung im Kloster Sera Je in Süd-Indien. Danach besuchte er das Gyudmed-Tantra-Kloster, um anschließend zurück nach Tibet zu gehen, wo er seit über 15 Jahren Abt des Dargye-Klosters ist.

Geshe Pema Samten ist ständiger tibetischer Lehrer im Tibetischen Zentrum. Geshe Pema Samten spricht auf Tibetisch, es übersetzt Frank Dick.

Eine Veranstaltung des Tibetischen Zentrums in Kooperation mit dem Museum für Völkerkunde Hamburg.

Eintritt: nur Museumseintritt 

Museum für Völkerkunde Hamburg
(Stiftung öffentlichen Rechts)
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg / Germany

Mittwoch, 11. Mai 2016

Tibetisches Heilwissen - Tibetische Kultur Seminare am 28. Mai in Wien und am 4. Juni in Knappenberg!

Faszination Tibet - Seminar in Wien, Samstag, 28. Mai, 10 - 17.30 Uhr
 
Vielleicht haben Sie sich ja immer schon folgende Fragen gestellt:
  • Was bedeutet Sterben für die Tibeter und welche Sterbens- und Bestattungsrituale gibt es?
  • Wie wichtig sind den Tibetern ihre persönlichen Namen und was bedeuten sie?
  • Wie macht man Buttertee und wie schmeckt dieses tibetische Nationalgetränk?
  • Was ist Tsampa und wie können wir diese Nationalspeise zubereiten?
  • ???
Melden Sie sich zu diesem einzigartigen Seminar an und schicken Sie uns Ihre persönlichen Fragen! Unser Vortragender, Amchi Wangdue, geht gerne darauf ein!
 
Was möchten Sie außerdem über die tibetische Kultur erfahren?

Nach Ihrer Anmeldung können Sie uns Ihre Fragen und Anliegen zusenden, gerne nehmen wir diese auf und gehen im Seminar näher darauf ein. 

Ziel: Sie erlangen ein tieferes Verständnis der tibetischen Kultur und Lebensweise  

Zielgruppe: alle, die sich für die tibetische Kultur und Lebensweise interessieren und mehr darüber erfahren möchten 

Vortragender: Amchi Wangdue, tibetischer Arzt und Gelehrter der traditionellen Heilkunst 

Sprache: Englisch mit Dolmetschung ins Deutsche 

Beitrag: EUR 55 

Termin: Samstag, 28. Mai, 10 - 17.30 

Ort: TDC - Tibet Dharma Center, Donaufelder Straße 101 Stiege 3 Top 2, 1210 Wien
 

Dienstag, 10. Mai 2016

Vorbereitung fur die Ordination - Reflektionen für Westler, die eine monastische Ordination in der tibetisch-buddhistischen Tradition erwägen, By Venerable Thubten Chodron

Die Entscheidung, die monastische Ordination zu nehmen, ist eine sehr wichtige Entscheidung, die weise überlegt sein sollte, was einer guten Informationsgrundlage bedarf. Zusätzlich sollte man über eine gewisse Zeit hinweg über viele verschiedene Aspekte des eigenen Lebens, wie Gewohnheiten, Motivation und Erwartungen, reflektieren. Je besser man für die Ordination vorbereitet ist, desto leichter ist der Übergang von einem Leben als Laie zu einem monastischen Leben und desto angenehmer und freudvoller wird es sein. Dieses Heft mit Artikeln von asiatischen und westlichen Ordinierten soll informieren und Nicht-TibeterInnen, die eine monastische Ordination in der tibetisch-buddhistischen Tradition erwägen, zur Reflektion anregen.

 

Contents

Englische Version: Preparing for Ordination


Herausgegeben von Bhikshuni Thubten Chodron, Auszug aus: „Leben als westliche buddhistische Nonne“, Zur freien Verteilung/Verbreitung

Kontakt: Sravasti Abbey, 692 Country Lane, Newport WA 99156, USA.

Freitag, 6. Mai 2016

"Nepalese Seasons: Rain and Ritual"

"Nepalese Seasons: Rain and Ritual" illuminates the deep interconnection between the natural environment, cultural traditions, and people of Nepal's Kathmandu Valley, as expressed through more than 50 works of art in the exhibition. Nepal, situated on the southern slope of the Himalayas, is dependent on monsoon rain, and "Nepalese Seasons" is the first exhibition of its kind dedicated to exploring Nepalese works of art in the context of the seasons and related rituals. http://www.asianart.com/exhibitions/rainritual/

Mittwoch, 27. April 2016

Buddhistische Wissenschaft des Geistes Diplomlehrgang ab 27. Mai

Nächsten Monat, am 27. Mai startet ein Diplomlehrgang "Buddhistische Wissenschaft des Geistes", ein Studium der buddhistischen Sichtweise des Bewusstseins, sprich der "Buddhistischen Psychologie". 50% des Lehrgangs können im Fernstudium absolviert werden. 

Oder interessieren Sie sich eher für die traditionelle tibetische Medizin? Ab 17. Juni beginnt in Wien ein Kurzlehrgang "Basiswissen tibetische Medizin"!

Buddhistische Wissenschaft des Geistes (Buddhistische Psychologie)

„Wir leben nicht um zu glauben, sondern um zu lernen.“

Dieses Zitat des Dalai Lama trifft genau den Punkt – finden Sie nicht auch? Am Tibetzentrum Institut haben Sie jetzt die einzigartige Gelegenheit, mehr über die „Buddhistische Wissenschaft des Geistes“ zu lernen. Welcher Religion oder Weltanschauung Sie dabei selber angehören, spielt keine Rolle. Sehen Sie selbst und erfahren Sie mehr über Ihr eigenes Bewusstsein und wie Sie mehr Glück und Zufriedenheit in Ihren Alltag bringen können.


TTM-Kompakt - Basiswissen tibetische Medizin

4 Module ab 17. Juni 2016

Kursort: Wien!
Dieser Kompaktkurs bietet in vier Modulen an drei Wochenenden einen Überblick über die tibetische Medizin und ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten im täglichen Leben. Sie lernen und profitieren von einer Sichtweise, die Mensch und Umwelt sowie Geist und Körper als untrennbar miteinander verbunden begreift und üben einfache Anwendungen für Zuhause, z.B. die Stimulation bestimmter Energiepunkte. Das Tibetzentrum Institut bietet die einzigartige Möglichkeit, direkt von authentischen tibetischen Ärzten zu lernen!
Dieser Kurs gilt auch als Teilnahmevoraussetzung am TTM-Massagelehrgang "Jamche Kunye - Tibetische Sanfte Therapien und Massage" - ohne Diplom!

Inhalt: drei nyes pa (Energien), die fünf Elemente, Ernährung und Lebensstil als Gesundheitsvorsorge, einfache tibetische Anwendungen u.v.m.

Ziel: Sie erlernen die Grundprinzipien der tibetischen Medizin und üben einfache Anwendungen für Zuhause.

Zielgruppe: Alle, die sich für die tibetische Medizin und Kultur interessieren; Einsteigerkurs!

Voraussetzungen: keine

Leitung: Amchi Wangdue, tibetischer Arzt und Gelehrter der traditionellen Heilkunst

Termine:
Modul 1: 17. - 19. Juni 2016 (Fr, 16.00 - So, 13 Uhr)
Module 2 - 3: 17. - 21. Aug. 2016 (Mi, 16.00 - So, 13 Uhr)
Modul 4: 11. - 13. Nov. 2016 (Fr, 16 - So, 13 Uhr)

Schreiben Sie uns, um eine ausführliche Kursinformation zu erhalten! Opens window for sending emailoffice@tibetcenter.at

Beitrag: EUR 1.100
bestehend aus Anmeldegebühr EUR 400 + 2 Teilzahlungen á EUR 350
alternativ: Anmeldegebühr EUR 400 + 7 monatliche Teilbeträge á EUR 100

Sprache:Englisch mit Dolmetschung ins Deutsche

Kursort Wien!!!
TDC - Tibet Dharma Center, Donaufelder Straße 101/3/2, 1210 Wien

http://www.tibetcenter.at/bildungsprogramm/kurse-seminare/ttm-kompakt/
Tibetzentrum Institut - IIHTS 
Internationales Institut für Höhere Tibetische Studien
Knappenberg 69, 9376 Hüttenberg, Österreich


Weisheiten


"Wenn der Elefant des Geistes mit dem Seil der Vergegenwärtigung festgebunden wird, verschwindet die Angst und alle Tugenden werden dir zuteil."
Der Buddha

Dienstag, 26. April 2016

Museum für Völkerkunde Hamburg: Veranstaltungen 28. April bis 4. Mai (Vortrag „Der Garten in der islamischen Miniaturmalerei")

Der Vortrag Der Garten in der islamischen Miniaturmalerei des 16. bis 18. Jh.“ (28. April) stellt ein vielfältiges Repertoire an Gartenmotiven islamischer Miniaturen vor, dessen schönste Bilder aus dem Indien der Moghulkaiser stammen. Ob als Ort der Muße und Entspannung, als Repräsentation von Herrschaft oder als Ort des Vergnügens bei Picknick, Tanz und Musik – die Faszination des Gartens ist in diesen Bildern allgegenwärtig.


Audienz im Palastgarten, 2. H. 18. Jh., Museum für Islamische Kunst Berlin

Do 28. April | 18 UhrDer Garten in der islamischen Miniaturmalerei
des 16.–18. Jahrhundert
Vortrag von Simone Struth

Gärten in der islamischen Welt wecken zahlreiche Assoziationen: von Samarra bis Granada, Isfahan, Lahore oder Konstantinopel; den Vorstellungen eines paradiesischen Ortes mit schattenspendenden Bäumen, sprudelndem Wasser und immer tragenden Fruchtbäumen sind keine Grenzen gesetzt. Die Faszination des Gartens spiegelt sich auch in der islamischen Malerei wider, dabei stammen einige der bedeutendsten Bilder aus dem Indien der Moghulkaiser (16.-18. Jahrhundert). In dieser Zeit entstanden zahlreiche prachtvolle Malereien, die vor allem aufgrund ihrer hohen Präzision und naturalistischen
Darstellungsweise beeindrucken.

Die Gärten waren fester Bestandteil herrschaftlicher Palastanlagen. Kunstvolle Pavillons und Gartenkanzleien, die zu Wohn- und Empfangszwecken dienten, repräsentierten die Baukunst und den Reichtum der Herrscher. Dem gegenüber stand der naturnahe, ungezähmte Jagdgarten mit seiner großen Artenvielfalt wilder Tiere, die dem Herrscher als Beute zur Verfügung standen. Meistens jedoch wurde der Garten als Ort der Entspannung und des Verweilens genutzt, ob als intime Rückzugsgelegenheit oder als geselliges Zusammenkommen bei Picknick, Tanz und Musik.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur in Kooperation mit dem Museum für Völkerkunde Hamburg.
Eintritt: nur Museumseintritt

Donnerstag, 21. April 2016

Das Lhakar-Versprechen


Das erste Mal tauchte der Begriff „Lhakar” in einem Blog-Eintrag vom 9. Juni 2010 auf einer Seite auf, die unter der jetzt gelöschten Seite Tibet123.com veröffentlicht wurde. Dieser Blog-Eintrag trug den Titel „Das Lhakar-Versprechen”. In dem Beitrag wurde die Idee von Lhakar in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil handelt vom „Wesen der Bewegung” und beschreibt sie folgendermaßen: 

„Diese einfache Bewegung, die Lhakar heißt, hat ihren Ursprung in der Tatsache, dass ich Tibeter bin. Sie ist wie eine kleine Notiz, die uns erinnert, dass wir in unserem alltäglichen Leben tibetisch sind. Durch diese Bewegung erneuern, bewahren, und führen wir unsere Sprache, Kultur, Identität und Tradition wieder ein. Durch diese Methode können wir die Menschen, die die Seelensprache des Schneelandes sprechen, bis ans Ende der Menschheit bewahren. Diese Methode wird uns helfen, die tibetische Kultur, sowie tibetische Sitten und Traditionen zu bewahren, die aus unserer Seelensprache geboren wurden. Diese Methode ist einfach und aussagekräftig.”


Im heutigen Tibet verändert eine stille Macht den tibetischen Widerstand, eine Macht, deren Stärke in den kleinen Dingen des Lebens liegt: Lhakar ("Weißer Mittwoch") steht für die junge friedliche Widerstandsbewegung in Tibet, die ihren Namen 2010 erhielt. Der Mittwoch wird als glücksverheißender Tag für alle Tibeter angesehen, da der Dalai Lama an einem Mittwoch geboren wurde. Insbesondere junge Tibeter achten mittwochs darauf, ihre tibetische Identität zu leben – nur Tibetisch zu sprechen, nur Tibetisch zu essen, sich Tibetisch zu kleiden.

Freitag, 15. April 2016

ཞི་བདེ་ཉི་མའི་གློག་བརྙན། ཚེ་གཟུངས་ལྷ་མོ། - Shidé Nyima presents: Tsezung Lhamo

A nomad girl is orphaned on the eve of taking her college entrance exam. She leaves school and returns home to take care of the family’s livestock so that she might support her brother’s education. This is the story of Tsezung Lhamo.

Join us for a special evening with famous comedian, writer, producer, actor, and filmmaker Shidé Nyima, who will present his latest documentary film Tsezung Lhamo in its New York City premiere, with Q&A to follow. Filmed on location in Mangdzong in Amdo, Tsezung Lhamo, which had its world premiere in Washington DC in early April, is a poignant portrait that examines Tibetan experience at the crossroads of tradition and modernity.

This event is free, but seats are limited. Please register at events@trace.org

Also, don’t miss “An Evening with Shidé Nyima: The Tibetan Comedian, Poet, Actor, and Filmmaker Talks About His Work” at Columbia University on Wednesday, April 20, 5:30 pm (SIPA Bldg., Rm. 918)


 Thursday, April 21, 2016
6:00–8:00 pm

Trace Foundation
132 Perry St., #2B
New York, NY 10014
Tel. 212-367-7380





This program is presented by Trace Foundation with the Smithsonian Center for Folklife and Cultural Heritage and the Modern Tibetan Studies Program at Columbia University.