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Donnerstag, 3. April 2014

"Tibet – Kunst vom Dach der Welt" - Der neue Himalaya-Bereich im Linden-Museum Stuttgart ab 5. April 2014

Das Linden-Museum Stuttgart präsentiert ab 5. April 2014 die Ausstellung „Tibet: Kunst vom Dach der Welt“ als neuen Teil der Süd- und Südostasien-Dauerausstellung.


Die Ausstellung zeigt eine Auswahl herausragender Objekte aus dem Einflussbereich des tibetischen Buddhismus. Dieser erstreckt sich nicht nur über das eigentliche Tibet, sondern umfasst auch Bhutan, Nepal, die Mongolei sowie einige Regionen Nordindiens und Chinas.

Vorgestellt werden die im Umfeld buddhistischer Tempel angesiedelten Künste: Kostbare Skulpturen aus den Sammlungen des Linden-Museums zeigen einen eindrucksvollen Ausschnitt aus dem Pantheon des tibetischen Buddhismus. Thangka-Malereien und traditionelle Rollbilder zeigen Buddhas, Bodhisattvas, Schutzgottheiten und bedeutende buddhistische Meister in verschiedenen Inkarnationen, oder Symbole wie das Mandala.

Besucher vor Sandmandala des Yamantaka, gestreut 1992, 
Copyright: Linden-Museum Stuttgart, Foto: A. Dreyer

Neben herausragenden Arbeiten der bildenden Künste aus den letzten sieben Jahrhunderten führt die Ausstellung auch in die Welt der darstellenden Künste der Region ein:

Die grüne Tara, Tibet, 16. - 17. Jh., 
Copyright: Linden-Museum Stuttgart, Foto: A. Dreyer

Zu sehen – und zu hören – sind die Instrumente der Musik Tibets und Bhutans, aber auch Kostüme und Masken der rituellen Cham-Tänze, bei denen buddhistische Mönche in über mehrere Tage andauernden zeremoniellen Schauspielen tanzend Gottheiten und andere Figuren der tibetischen Mythologie verkörpern.

Mahakala, Maske für rituelle Cham-Tänze, 
Copyright: Linden-Museum Stuttgart, Foto: A. Dreyer

Die Tänzer bereiten sich durch Fasten, Meditation und die Visualisierung von Gottheiten intensiv auf ihre Rolle vor, damit sich die Gottheiten während des Tanzes in Darstellern und ihren Masken und Symbolen manifestieren.

Yak-Bulle, China/Tibet, Anfang 20. Jh., 
Copyright: Linden-Museum Stuttgart, Foto: A. Dreyer

Im Zentrum der Ausstellung findet sich die Rekonstruktion des Innenraumes eines tibetischen Tempels.

Altarraum, Tibet, 
Copyright: Linden-Museum Stuttgart, Foto: A. Dreyer


Begleitprogramm

   5.4./6.4.: 
Eröffnungswochenende  
Tibet – Kunst vom Dach der Welt


Das Linden-Museum Stuttgart lädt am 5. und 6. April zum Eröffnungswochenende des neuen Himalaya-Bereichs „Tibet – Kunst vom Dach der Welt“ in die Südasien-Abteilung ein.

Ein vielfältiges Programm für Erwachsene und Kinder gibt Einblicke in die Kultur der tibetisch-buddhistischen Traditionen.

Besonderer Gast ist Lama Tenzin Sangpo aus dem Rangjung Yeshe Gomde, dem Internationalen Zentrum für Buddhistische Studien und Meditation.

 Am Samstag , 5. April, 15 Uhr, eröffnen Lama Tenzin Sangpo und Kurator Dr. Georg Noack gemeinsam die Ausstellung.

Um 15.45 Uhr schließt sich eine Führung mit beiden an.

Um 17 Uhr gibt Lama Tenzin Sangpo ein Konzert mit buddhistischen Gesängen.

Mit einer Meditation um 18 Uhr beendet er den ersten Tag.

Lama Tenzin Sangpo, Ehrengast bei der Eröffnung der Ausstellung am 5.4., 
Foto: C. Zvitkovits

Am Sonntag, 6. April, können Kinder ab 6 Jahren von 11 bis 12 Uhr und von 15 bis 16 Uhr Gebetsfahnen bedrucken.

Die Workshops werden von Sakya Dechen Ling e.V. Stuttgart gestaltet.

Von 12 bis 13 Uhr lädt Sakya Dechen Ling zu kulinarischen Spezialitäten aus Tibet ein.

Um 13 und 16 Uhr erzählt Uschi Erlewein Geschichten vom Dach der Welt für Kinder ab 8 Jahren:

von Yaks und Hirten, die die Sprache der Tiere verstehen,
von Wassergeistern und Windpferden, Einsiedlern, heilenden Türkisen und Donnerdrachen.

Wolfgang Staufner gibt um 14 Uhr in seinem Vortrag eine Einführung in den tibetischen Buddhismus.

Tageseintritt: EUR 4,-/3,- inkl. Ausstellung Konzert am 5.4., 17 Uhr extra: EUR 5,-. Reservierung: Tel. 0711.2022-444 / anmeldung@lindenmuseum.de

5.4.
Linden-Museum sucht schönstes Tibet-Foto


Zur Eröffnung des neuen Himalaya-Bereichs „Tibet – Kunst vom Dach der Welt“ in der Südasien-Abteilung am 5. April ruft das Museum zu einem Fotowettbewerb auf.

Angenommen wird pro Teilnehmer ein Foto aus dem Verbreitungsgebiet des tibetischen Buddhismus, der sich über Tibet hinaus nach Nepal, Bhutan, die Mongolei sowie Regionen Nordindiens und Chinas erstreckt.

Die Fotos werden am Eröffnungswochenende der Ausstellung (5. und 6. April) präsentiert.

Die Besucher stimmen dann über das beste Bild ab.

Als Hauptpreis winkt eine exklusive Führung durch die Südasien-Abteilung mit Kurator Dr. Georg Noack.

Einsendeschluss
für Fotos an kommunikation@lindenmuseum.de ist der 2. April.

Nähere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter
www.lindenmuseum.de

18.5.:
Vesakh-Fest zum Geburtstag des Buddha Sakyamuni
Feier zu Ehren des Buddha


Das Linden-Museum Stuttgart lädt gemeinsam mit den buddhistischen Gruppen in Stuttgart am Sonntag, 18. Mai, von 10.30 bis 16.30 Uhr zum Vesakh-Fest mit Vorträgen, Vorführungen, Zeremonien und Meditationen für Erwachsene und Kinder ein.

Vesakh ist der höchste buddhistische Feiertag.

Er erinnert an die Geburt, die Erleuchtung und das vollkommene Verlöschen des Buddha Siddhartha Gautama, dessen Lehren bis heute die Grundlage des buddhistischen Glaubens darstellen.

Mit einem großen Fest begeht auch das Linden-Museum diesen besonderen Tag und zeigt mit Vorträgen, Vorführungen und Meditationen die Vielfalt der asiatischen Weltreligion auf.

Der Tag beginnt um 10.30 Uhr mit dem Vortrag „Das Vermächtnis des Buddha: Was wir aus seiner Lehre heute lernen können“ mit Meister Thich Thong Triet (Sunyata-Meditation Stuttgart).

Von 12 bis 13 Uhr sind die Besucher zu einer asiatischen Mittagspause eingeladen.

Boddhisattva Avalokitsvara, Nordwestnepal oder Südwesttibet, 13. - 14. Jh., 
Copyright: Linden-Museum Stuttgart, Foto: A. Dreyer

Um 13 Uhr geben Dr. Uta Werlich und Dr. Georg Noack, Kuratoren des Linden-Museums Stuttgart, eine kurze Einführung in den Buddhismus in Stuttgart.

Für Kinder ab 6 Jahren gibt es um 13 Uhr die Einführung „Meditation – was ist das?“. Um 13.20 Uhr präsentiert das Buddhistische Zentrum Sumati Kirti „Das Gebet des Ganden Lha Gyäma.

Chant und Herzpraxis aus der Tibetischen Gelug-Schule“.

Das gesungene Gebet geht auf den tibetischen Meister Je Tsongkhapa (1357 - 1419) zurück und dient der Ansammlung von Verdienst, der Beseitigung von Negativität, und dem Empfangen von Segnungen.

Um 13.40 Uhr schließt sich die Vorführung einer traditionellen Morgenzeremonie des japanischen Soto-Zen mit dem Ho Ryo Zen Dojo Stuttgart.

1.6.:
Stimmen der Mongolei – Workshop und Konzert mit Sedaa


Die Weltmusikgruppe Sedaa präsentiert am Sonntag, 1. Juni, um 18 Uhr Musik aus der Mongolei. Nachmittags von 13 bis 16 Uhr laden die Musiker zu einem Obertongesangs-Workshop ein.

Zwei mongolische Meistersänger , ein virtuoser Hackbrettspieler und ein iranischer Multi-Instrumentalist: Sedaa spielt traditionelle Instrumente wie die Pferdekopfgeige und verwenden alte Gesangstechniken nomadischer Vorfahren wie den Unterton- und Kehlgesang.

 Drangyen-Laute, Bhutan, 2013, Copyright: Linden-Museum Stuttgart, 
Foto: A. Dreyer

In der Fusion mit orientalischen Rhytmen und Einflüssen von Klassik bis Pop entsteht ein mitreißendes Klanguniversum.

Sedaa ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und tritt auf Festivals in ganz Europa auf. Im letzten Jahr gewann Sedaa den Musikwettbewerb „Creole Nord 2013/2014“.

Workshop: EUR 50,- Anmeldung bis 23. Mai erforderlich
Konzerttickets: EUR 16,-/12,-.

Kontakt: Tel. 0711.2022-444 /
anmeldung@lindenmuseum.de

26. Juni
Die Fahrzeuge des Buddhismus 
Vortrag von Lama Jampa Thaye


Lama Jampa Thaye hält am Donnerstag, 26. Juni, um 19.30 Uhr einen Vortrag zum „Die Fahrzeuge des Buddhismus“.

Mit „Fahrzeugen“ werden traditionell die unterschiedlichen Schulen des Buddhismus bezeichnet, darunter das heute vor allem in Ostasien verbreitete „Große Fahrzeug“ (Mahayana), das in Sri Lanka und Südostasien verbreitete „kleine Fahrzeug“ (Hinayana) und die tibetische Schule des „Diamantfahrzeuges“ (Vajrayana).

Lama Jampa Thaye erklärt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Glauben und Praxis der unterschiedlichen Formen des Buddhismus.

Lama Jampa Thaye wurde 1952 in England geboren und traf 1972 seinen Lehrer Karma Thinley Rinpoche.

Ein mongolischer Lehrer, Mongolei, 18. - 19. Jh., 
Copyright: Linden-Museum Stuttgart, Foto: A. Dreyer

Von ihm und anderen Meistern erhielt er im Laufe der Jahre eine umfangreiche Reihe von Unterweisungen und Einweihungen.

1977 wurde Lama Jampa Thaye von Karma Thinley Rinpoche zu seinem spirituellen Stellvertreter in Großbritannien ernannt.

Elf Jahre später erhielt er von ihm die Erlaubnis Vajrayana Einweihungen zu geben.

Er ist Autor zahlreicher Bücher.
Eintritt: EUR 4,-/3,-

Adibuddha Vajradhara, Thangka, Osttibet, 18. Jh., 
Copyright: Linden-Museum Stuttgart, Foto: A. Dreyer

Allgemeine Informationen


Adresse 
Linden-Museum Stuttgart 
Hegelplatz 1, 
70174 Stuttgart, 
Tel. 0711.2022-3 ǀ Fax 0711.2022-590 ǀ 
mail@lindenmuseum.de 

Öffnungszeiten
Di – Sa 10 – 17 Uhr ǀ 
So und Feiertage 10 – 18 Uhr 

Eintritt 
€ 4,–/3,– inkl. Dauerausstellungen
Familienticket: € 8,– (2 Erwachsene + Kinder bis einschl.18) 
Kinder bis einschl. 12 Jahre frei 

Führungsanmeldung für Gruppen 
Dienstag bis Donnerstag 9.30 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr 
(Ferien: nur Donnerstag) 
Tel. 0711.2022-579 ǀ 
Fax 0711.2022-590 ǀ 
fuehrung@lindenmuseum.de 
Anmeldefrist bis 3 Wochen vor Führung 

Nähere Informationen

... to be continued  soon !

 Julley

Thomas Wilden
Mask Dances of Ladakh & Zanskar

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