Klöster und Feste

Lamayuru (Yuru Kabgyat) - Hemis Tsechu - Shashukul Gustor - Phyang Tsedup - Karsha Gustor - Korzok Gustor - Trak Tok Tsechu - Sani Nasryal - Diskit Gustor - Thikse Gustor - Chemre Angchok - Padum Gustor - Spituk Gustor - Likir ( Dosmoche) - Stok Guru Tsechu (Orakel) - Matho Nagrang (Oracles)

Donnerstag, 12. Mai 2016

Ein ruhiger Geist in stürmischen Zeiten, Do 19. Mai |19 Uhr - Vortrag Geshe Pema Samten mit deutscher Übersetzung durch Frank Dick

Der tibetische Meister Geshe Pema Samten erläutert in seinem Vortrag die buddhistische Kunst, in schwierigen Zeiten gelassen zu bleiben. In der buddhistischen Geistesschulung gibt es einen reichen Schatz an Anweisungen, die den Übenden helfen, ihren Geist derart zu stärken, so dass dieser nicht nur in guten Zeiten entspannt und friedvoll ist, sondern auch in schwierigen Zeiten ruhig und besonnen bleibt. Was genau hinter dieser Schulung steckt, verdeutlicht Geshe Pema Samten aus seinem eigenen Erfahrungsschatz.

Geshe Pema Samten, geboren 1957, ist seit Anfang 2003 in Hamburg. Er wurde 1983 zum voll ordinierten Mönch geweiht und absolvierte 1997 die Lharampa-Geshe Ausbildung im Kloster Sera Je in Süd-Indien. Danach besuchte er das Gyudmed-Tantra-Kloster, um anschließend zurück nach Tibet zu gehen, wo er seit über 15 Jahren Abt des Dargye-Klosters ist.

Geshe Pema Samten ist ständiger tibetischer Lehrer im Tibetischen Zentrum. Geshe Pema Samten spricht auf Tibetisch, es übersetzt Frank Dick.

Eine Veranstaltung des Tibetischen Zentrums in Kooperation mit dem Museum für Völkerkunde Hamburg.

Eintritt: nur Museumseintritt 

Museum für Völkerkunde Hamburg
(Stiftung öffentlichen Rechts)
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg / Germany

Mittwoch, 11. Mai 2016

Tibetisches Heilwissen - Tibetische Kultur Seminare am 28. Mai in Wien und am 4. Juni in Knappenberg!

Faszination Tibet - Seminar in Wien, Samstag, 28. Mai, 10 - 17.30 Uhr
 
Vielleicht haben Sie sich ja immer schon folgende Fragen gestellt:
  • Was bedeutet Sterben für die Tibeter und welche Sterbens- und Bestattungsrituale gibt es?
  • Wie wichtig sind den Tibetern ihre persönlichen Namen und was bedeuten sie?
  • Wie macht man Buttertee und wie schmeckt dieses tibetische Nationalgetränk?
  • Was ist Tsampa und wie können wir diese Nationalspeise zubereiten?
  • ???
Melden Sie sich zu diesem einzigartigen Seminar an und schicken Sie uns Ihre persönlichen Fragen! Unser Vortragender, Amchi Wangdue, geht gerne darauf ein!
 
Was möchten Sie außerdem über die tibetische Kultur erfahren?

Nach Ihrer Anmeldung können Sie uns Ihre Fragen und Anliegen zusenden, gerne nehmen wir diese auf und gehen im Seminar näher darauf ein. 

Ziel: Sie erlangen ein tieferes Verständnis der tibetischen Kultur und Lebensweise  

Zielgruppe: alle, die sich für die tibetische Kultur und Lebensweise interessieren und mehr darüber erfahren möchten 

Vortragender: Amchi Wangdue, tibetischer Arzt und Gelehrter der traditionellen Heilkunst 

Sprache: Englisch mit Dolmetschung ins Deutsche 

Beitrag: EUR 55 

Termin: Samstag, 28. Mai, 10 - 17.30 

Ort: TDC - Tibet Dharma Center, Donaufelder Straße 101 Stiege 3 Top 2, 1210 Wien
 

Dienstag, 10. Mai 2016

Vorbereitung fur die Ordination - Reflektionen für Westler, die eine monastische Ordination in der tibetisch-buddhistischen Tradition erwägen, By Venerable Thubten Chodron

Die Entscheidung, die monastische Ordination zu nehmen, ist eine sehr wichtige Entscheidung, die weise überlegt sein sollte, was einer guten Informationsgrundlage bedarf. Zusätzlich sollte man über eine gewisse Zeit hinweg über viele verschiedene Aspekte des eigenen Lebens, wie Gewohnheiten, Motivation und Erwartungen, reflektieren. Je besser man für die Ordination vorbereitet ist, desto leichter ist der Übergang von einem Leben als Laie zu einem monastischen Leben und desto angenehmer und freudvoller wird es sein. Dieses Heft mit Artikeln von asiatischen und westlichen Ordinierten soll informieren und Nicht-TibeterInnen, die eine monastische Ordination in der tibetisch-buddhistischen Tradition erwägen, zur Reflektion anregen.

 

Contents

Englische Version: Preparing for Ordination


Herausgegeben von Bhikshuni Thubten Chodron, Auszug aus: „Leben als westliche buddhistische Nonne“, Zur freien Verteilung/Verbreitung

Kontakt: Sravasti Abbey, 692 Country Lane, Newport WA 99156, USA.

Freitag, 6. Mai 2016

"Nepalese Seasons: Rain and Ritual"

"Nepalese Seasons: Rain and Ritual" illuminates the deep interconnection between the natural environment, cultural traditions, and people of Nepal's Kathmandu Valley, as expressed through more than 50 works of art in the exhibition. Nepal, situated on the southern slope of the Himalayas, is dependent on monsoon rain, and "Nepalese Seasons" is the first exhibition of its kind dedicated to exploring Nepalese works of art in the context of the seasons and related rituals. http://www.asianart.com/exhibitions/rainritual/

Mittwoch, 27. April 2016

Buddhistische Wissenschaft des Geistes Diplomlehrgang ab 27. Mai

Nächsten Monat, am 27. Mai startet ein Diplomlehrgang "Buddhistische Wissenschaft des Geistes", ein Studium der buddhistischen Sichtweise des Bewusstseins, sprich der "Buddhistischen Psychologie". 50% des Lehrgangs können im Fernstudium absolviert werden. 

Oder interessieren Sie sich eher für die traditionelle tibetische Medizin? Ab 17. Juni beginnt in Wien ein Kurzlehrgang "Basiswissen tibetische Medizin"!

Buddhistische Wissenschaft des Geistes (Buddhistische Psychologie)

„Wir leben nicht um zu glauben, sondern um zu lernen.“

Dieses Zitat des Dalai Lama trifft genau den Punkt – finden Sie nicht auch? Am Tibetzentrum Institut haben Sie jetzt die einzigartige Gelegenheit, mehr über die „Buddhistische Wissenschaft des Geistes“ zu lernen. Welcher Religion oder Weltanschauung Sie dabei selber angehören, spielt keine Rolle. Sehen Sie selbst und erfahren Sie mehr über Ihr eigenes Bewusstsein und wie Sie mehr Glück und Zufriedenheit in Ihren Alltag bringen können.


TTM-Kompakt - Basiswissen tibetische Medizin

4 Module ab 17. Juni 2016

Kursort: Wien!
Dieser Kompaktkurs bietet in vier Modulen an drei Wochenenden einen Überblick über die tibetische Medizin und ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten im täglichen Leben. Sie lernen und profitieren von einer Sichtweise, die Mensch und Umwelt sowie Geist und Körper als untrennbar miteinander verbunden begreift und üben einfache Anwendungen für Zuhause, z.B. die Stimulation bestimmter Energiepunkte. Das Tibetzentrum Institut bietet die einzigartige Möglichkeit, direkt von authentischen tibetischen Ärzten zu lernen!
Dieser Kurs gilt auch als Teilnahmevoraussetzung am TTM-Massagelehrgang "Jamche Kunye - Tibetische Sanfte Therapien und Massage" - ohne Diplom!

Inhalt: drei nyes pa (Energien), die fünf Elemente, Ernährung und Lebensstil als Gesundheitsvorsorge, einfache tibetische Anwendungen u.v.m.

Ziel: Sie erlernen die Grundprinzipien der tibetischen Medizin und üben einfache Anwendungen für Zuhause.

Zielgruppe: Alle, die sich für die tibetische Medizin und Kultur interessieren; Einsteigerkurs!

Voraussetzungen: keine

Leitung: Amchi Wangdue, tibetischer Arzt und Gelehrter der traditionellen Heilkunst

Termine:
Modul 1: 17. - 19. Juni 2016 (Fr, 16.00 - So, 13 Uhr)
Module 2 - 3: 17. - 21. Aug. 2016 (Mi, 16.00 - So, 13 Uhr)
Modul 4: 11. - 13. Nov. 2016 (Fr, 16 - So, 13 Uhr)

Schreiben Sie uns, um eine ausführliche Kursinformation zu erhalten! Opens window for sending emailoffice@tibetcenter.at

Beitrag: EUR 1.100
bestehend aus Anmeldegebühr EUR 400 + 2 Teilzahlungen á EUR 350
alternativ: Anmeldegebühr EUR 400 + 7 monatliche Teilbeträge á EUR 100

Sprache:Englisch mit Dolmetschung ins Deutsche

Kursort Wien!!!
TDC - Tibet Dharma Center, Donaufelder Straße 101/3/2, 1210 Wien

http://www.tibetcenter.at/bildungsprogramm/kurse-seminare/ttm-kompakt/
Tibetzentrum Institut - IIHTS 
Internationales Institut für Höhere Tibetische Studien
Knappenberg 69, 9376 Hüttenberg, Österreich


Weisheiten


"Wenn der Elefant des Geistes mit dem Seil der Vergegenwärtigung festgebunden wird, verschwindet die Angst und alle Tugenden werden dir zuteil."
Der Buddha

Dienstag, 26. April 2016

Museum für Völkerkunde Hamburg: Veranstaltungen 28. April bis 4. Mai (Vortrag „Der Garten in der islamischen Miniaturmalerei")

Der Vortrag Der Garten in der islamischen Miniaturmalerei des 16. bis 18. Jh.“ (28. April) stellt ein vielfältiges Repertoire an Gartenmotiven islamischer Miniaturen vor, dessen schönste Bilder aus dem Indien der Moghulkaiser stammen. Ob als Ort der Muße und Entspannung, als Repräsentation von Herrschaft oder als Ort des Vergnügens bei Picknick, Tanz und Musik – die Faszination des Gartens ist in diesen Bildern allgegenwärtig.


Audienz im Palastgarten, 2. H. 18. Jh., Museum für Islamische Kunst Berlin

Do 28. April | 18 UhrDer Garten in der islamischen Miniaturmalerei
des 16.–18. Jahrhundert
Vortrag von Simone Struth

Gärten in der islamischen Welt wecken zahlreiche Assoziationen: von Samarra bis Granada, Isfahan, Lahore oder Konstantinopel; den Vorstellungen eines paradiesischen Ortes mit schattenspendenden Bäumen, sprudelndem Wasser und immer tragenden Fruchtbäumen sind keine Grenzen gesetzt. Die Faszination des Gartens spiegelt sich auch in der islamischen Malerei wider, dabei stammen einige der bedeutendsten Bilder aus dem Indien der Moghulkaiser (16.-18. Jahrhundert). In dieser Zeit entstanden zahlreiche prachtvolle Malereien, die vor allem aufgrund ihrer hohen Präzision und naturalistischen
Darstellungsweise beeindrucken.

Die Gärten waren fester Bestandteil herrschaftlicher Palastanlagen. Kunstvolle Pavillons und Gartenkanzleien, die zu Wohn- und Empfangszwecken dienten, repräsentierten die Baukunst und den Reichtum der Herrscher. Dem gegenüber stand der naturnahe, ungezähmte Jagdgarten mit seiner großen Artenvielfalt wilder Tiere, die dem Herrscher als Beute zur Verfügung standen. Meistens jedoch wurde der Garten als Ort der Entspannung und des Verweilens genutzt, ob als intime Rückzugsgelegenheit oder als geselliges Zusammenkommen bei Picknick, Tanz und Musik.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur in Kooperation mit dem Museum für Völkerkunde Hamburg.
Eintritt: nur Museumseintritt

Donnerstag, 21. April 2016

Das Lhakar-Versprechen


Das erste Mal tauchte der Begriff „Lhakar” in einem Blog-Eintrag vom 9. Juni 2010 auf einer Seite auf, die unter der jetzt gelöschten Seite Tibet123.com veröffentlicht wurde. Dieser Blog-Eintrag trug den Titel „Das Lhakar-Versprechen”. In dem Beitrag wurde die Idee von Lhakar in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil handelt vom „Wesen der Bewegung” und beschreibt sie folgendermaßen: 

„Diese einfache Bewegung, die Lhakar heißt, hat ihren Ursprung in der Tatsache, dass ich Tibeter bin. Sie ist wie eine kleine Notiz, die uns erinnert, dass wir in unserem alltäglichen Leben tibetisch sind. Durch diese Bewegung erneuern, bewahren, und führen wir unsere Sprache, Kultur, Identität und Tradition wieder ein. Durch diese Methode können wir die Menschen, die die Seelensprache des Schneelandes sprechen, bis ans Ende der Menschheit bewahren. Diese Methode wird uns helfen, die tibetische Kultur, sowie tibetische Sitten und Traditionen zu bewahren, die aus unserer Seelensprache geboren wurden. Diese Methode ist einfach und aussagekräftig.”


Im heutigen Tibet verändert eine stille Macht den tibetischen Widerstand, eine Macht, deren Stärke in den kleinen Dingen des Lebens liegt: Lhakar ("Weißer Mittwoch") steht für die junge friedliche Widerstandsbewegung in Tibet, die ihren Namen 2010 erhielt. Der Mittwoch wird als glücksverheißender Tag für alle Tibeter angesehen, da der Dalai Lama an einem Mittwoch geboren wurde. Insbesondere junge Tibeter achten mittwochs darauf, ihre tibetische Identität zu leben – nur Tibetisch zu sprechen, nur Tibetisch zu essen, sich Tibetisch zu kleiden.