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Dienstag, 5. Juli 2016

FACE TO FAITH | MOUNT KAILASH | TIBET photobook

A Photobook about one of the most fascinating places on earth - the sacred Mount Kailash in Tibet. 


Dieses Projekt unterstützt die Publikation eines grossformatigen Bildbandes, der im Herbst 2016 erscheint.

Die Geschichte: Face To Faith | Mount Kailash | Tibet              
            
Wie eine weisse Pyramide ragt der Kailash - von den Tibetern auch ”Juwel des Schnees” genannt - aus der Gesteinswüste der tibetischen Changtang-Hochebene empor. Der Mount Kailash ist einer der faszinierendsten Orte, die ich je bereist habe. In seinem Gebiet entspringen die vier wichtigsten Flüsse Asiens: der ”Indus”, der ”Satluj”, der ”Brahmaputra” und der ”Karnali” (Zufluss des Ganges). Auch deshalb verehren die vier grossen religiösen Traditionen Buddhismus, Hinduismus, Jainismus und Bön den Kailash als heiligen Berg - ja, betrachten ihn sogar als Ursprung unseres Universums.
Jährlich pilgern viele hundert Gläubige zum weit entlegenen Mount Kailash. Sie umrunden den Berg auf einem 54 Kilometer langen Pfad (Kora), um sich von den Sünden des Lebens zu befreien. Streng Gläubige begehen diese Runde in Niederwerfungen, wofür sie bis zu drei Wochen benötigen. 108 Umrundungen, so glauben die Buddhisten, führe zur Erleuchtung. Aus Respekt vor seiner spirituellen Bedeutung ist der Kailash (6714 m) bisher unbestiegen. In den 80er-Jahren verzichtete Reinhold Messner trotz einer offiziellen Besteige-Genehmigung bewusst auf diesen Gipfel. So ist der Kailash einer der seltenen unbetretenen Orte dieser Erde.

2012 verbrachte ich für mein Fotoprojekt FACE TO FAITH | MOUNT KAILASH | TIBET mehrere Wochen im nur schwer zugänglichen Kailash-Gebiet. Im Gepäck mit dabei: eine analoge 4x5” Grossformat-Kamera, zahlreiche Planfilm-Kassetten und hunderte von Polaroids und Farbnegativ-Filmen. Mit dieser langsamen Arbeitsweise konnte ich sowohl den Pilgern als auch dem für sie so bedeundenden Berg Kailash mit dem angemessenen Respekt fotografisch begegnen. Entstanden ist eine Serie ikonischer Portraits und Landschafts-Panoramen, die im Oktober 2016 als Bildband FACE TO FAITH | MOUNT KAILASH | TIBET erscheinen wird.

Für die Realisierung dieses aufwendig produzierten Fotobuchs bitte ich um eure Unterstützung.

Das Buch: Face To Faith | Mount Kailash | Tibet                          
     
Seit der ersten Idee zu diesem Buchprojekt sind nun acht Jahre vergangen. Nach Jahren der Vorbereitung und mehreren Anläufen konnte ich 2012 die fotografische Arbeit abschliessen. Eine Portion Glück gehörte auch dazu, da es für Ausländer und Individualreisende auf Grund der immensen Restriktionen kaum möglich ist, in das Kailash-Gebiet zu reisen, geschweige denn sich dort über einen so langen Zeitraum aufzuhalten. Weitere Jahre meiner Zeit und all mein Geld investierte ich nun in die Realisierung des Buches ”Face To Faith | Mount Kailash | Tibet”.

Im Oktober 2016 ist es dann soweit: Face To Faith | Mount Kailash | Tibet wird publiziert. Der grossformatige Hardcover-Bildband (28x33cm) wird 192 Seiten (5 Klappseiten) stark, und enthält 90 farbige Abbildungen. Der Verkaufspreis für den Buchhandel wird bei 58,- € liegen.

Für die Gestaltung des Buches konnte ich das renommierte Hamburger Design-Büro PETER SCHMIDT, BELLIERO & ZANDÉE gewinnen. Auch Dank ihrer grossartigen Ideen ist ein aussergewöhnlicher Bildband entstanden, eine fotografische Dokumentation dieses mystischen Ortes und der Menschen, die ihn verehren, wie es sie in diesem Umfang noch nicht gibt Warum ich Eure Hilfe brauche?

Die Finanzierung des Buches liegt in meiner Hand. Einen grossen Teil davon werde ich mit eigenen, privaten Mitteln decken. Dennoch fehlen noch ca. 15.000 € um die Druckkosten, Gestaltung und Autorenhonorare zu finanzieren. Ohne eure Hilfe ist das nicht zu schaffen.

Wenn Ihr an der Realisierung dieses besonderen Buch-Projektes mitwirken wollt, dann unterstützt bitte meine Kickstarter-Kampagne. Hier habt Ihr die Gelegenheit, Bücher vorzubestellen und verschiedene, limitierte Print-Editionen, Postkartensets, Einzeldruckbögen oder Poster aus dem Projekt zu erwerben.
Hier könnt ihr eure rewards sehen/wählen: www.facetofaith-kailash.com

Bitte teilt gerne diese Kampagne mit Euren Freunden und/oder auf Euren Sozialen Netzwerken - vorab ein grosses Dankeschön.

Risiken und Herausforderungen

The photo book "Face to Faith | Mount Kailash | Tibet" will be launched in october 2016 by the publisher Hatje Cantz. If the book is successfully backed, things should go smoothly and I won't expect any problems to fullfilling my commitment to the backers. There is always the possibility of delays, but i will do my best to deliver the rewards to all backers as promised in november 2016. If I surpass my goal, I will dedicate the additional funding to start a photo exhibition of "Face to Faith | Mount Kailash | Tibet". My promise: all your financial contributions will remain within this project.

Donnerstag, 23. Juni 2016

Ornament und Ritual, Aby Warburg und die Kultur der Hopi, So 03. Juli | 15 Uhr

Führung mit Ulla Weichlein und Katharina Hoins
 
Anlässlich des 150. Geburtstags von Aby Warburg führen Katharina Hoins (Warburg-Haus Hamburg) und Ulla Weichlein (Vermittlerin, Museum für Völkerkunde Hamburg) ...

durch die Ausstellung “Indianer Nordamerikas”.

1895 brach der Hamburger Kunst- und Kulturhistoriker Aby Warburg zu einer Reise in die USA auf, um an der Hochzeit seines Bruders teilzunehmen. 

Angeregt durch Begegnungen mit Ethnologen vom Smithsonian Institute in Washington nutzte er die Reise, um verschiedene archäologische Stätten und Pueblo-Siedlungen, u.a. der Hopi zu besuchen. 

Warburg wollte dabei nicht so sehr – wie andere Wissenschaftler seiner Zeit – ein „primitives Denken“, sondern in der Kultur der Hopi gerade dessen Überwindung studieren, die auch die Kultur der Renaissance kennzeichne. 

Die Hopi, die er antraf, lebten im trockenen Südwesten der USA vom Anbau von Feldfrüchten und veranstalteten geheimnisvolle Zeremonien, in denen Katsina-Geistwesen Regentänze aufführten. 

Besonders der Schlangentanz beeindruckte Warburg nachhaltig und erlangte – nicht zuletzt durch ihn – einige Berühmtheit. 

Warburg machte bei seinem Aufenthalt Fotos, fertigte Zeichnungen an und brachte eine Sammlung von Objekten mit nach Hamburg, die er 1899 und 1902 dem Museum für Völkerkunde schenkte. 

Anhand einiger dieser Objekte informiert die Führung einerseits über die Reise Warburgs, seine Interessen und Ideen, andererseits über die Kultur der Hopi.

Kosten: € 4 zzgl. Museumseintritt
Mi 6. Juli | 14 Uhr

Africa’s Top Models Schönheitsideale – Ideale Schönheit, Sa 7. November 2015 bis So 6. November 2016

„Was ist schön?“ – Diese bis heute aktuelle Frage beschäftigt die Menschheit bereits seit Urzeiten. Allerdings scheint das Schönheitsideal zumindest in den westlichen Gesellschaften von einem Modemarkt fremdbestimmt zu sein.

Auch in Afrika kann man sich diesen Einflüssen nicht entziehen. Dennoch haben sich hier ganz eigene Vorstellungen von Schönheit entwickelt. Die Ausstellung spürt ihnen über die Jahrhunderte anhand von einzigartigen Skulpturen und Masken nach. Sie zeigt aber auch in modernen Fotos, Sprichwörtern und Beispielen aus der afrikanischen Modewelt den mittlerweile weltweiten Einfluss afrikanischer Schönheitsideale.



 Figurenszene aus Blech.
Foto: Paul Schimweg / Museum für Völkerkunde Hamburg
Künstler: Didier Ahadsi. Ethnie: Ewe. Land: Togo.

Die Gesichter der Schönheit

Die Vielfältigkeit der Kulturen Afrikas zeigt sich auch in den unterschiedlichen Schönheitsidealen, die auf diesem riesigen Kontinent zu finden sind. Jede Region, jede der mehr als 2.000 Ethnien besitzt ihre eigenen Ideale, die sich in der Frisur, der Verzierung oder Bemalung des Körpers, in einem besonderen Gang, in der Ausformung bestimmter Körperteile – z.B. Augen, Mund, Hals, Bauch und Gesäß – widerspiegeln. Afrika ist zwar längst Teil der internationalen Mode- und Beauty-Industrie, dennoch halten sich daneben eigene afrikanische Schönheitsideale, die sich anhand von traditionellen Masken und Skulpturen oft über Jahrhunderte zurückverfolgen lassen.

 Friseur in Angola
Foto: Rob Whittaker

Manche dieser Ideale, wie zum Beispiel die besondere Betonung der Gesäßpartie und ihrer Hervorhebung in der Kleidung, setzen sich heute auch in unserer Gesellschaft mehr und mehr als „schön“ durch (Stichwort Kim Kardashian), ebenso die faszinierende Vielfalt afrikanischer Haartrachten. Sogar das Spitzfeilen der Vorderzähne, Schmucknarben oder bestimmte Tattoos, in unseren Augen eher ausgefallenere Schönheitsmerkmale, werden bereits in verschiedenen Subkulturen bei uns kopiert.

Kadiatu Kamara with a necklace designed by herself, Foto: Alfred Weidinger

Dienstag, 14. Juni 2016

Ausstellung: Buddha - Sammler öffnen ihre Schatzkammern im saarländischen Weltkulturerbe Völklinger Hütte vom 25.06.2016 Uhr bis19.02.2017

Am 24. Juni wird im saarländischen Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine außergewöhnliche Ausstellung eröffnet, in der 232 hochkarätige buddhistische Statuen und Bilder aus zwei Jahrtausenden gezeigt werden. Meisterwerke aus der antiken Region Gandhara sowie aus Indien, China, Korea, Japan, Kambodscha, Thailand, Burma, Indonesien, Nepal und Tibet werden vom 25.06.2016 Uhr bis19.02.2017 ganztägig für die Öffentlichkeit zu sehen sein. Auf dem 600.000 qm großen Gelände wird zwischen ehemaligen Hochöfen und Schornsteinen ein sogenannter "Pfad der Erkenntnis" mit acht Meditationsstationen eingerichtet sein. Es begegnen sich dort die westliche Welt der Industriekultur und die östliche Welt buddhistischer Meditation.

Das Tibethaus Deutschland ist Kooperationspartner bei der unter der Schirmherrschaft Seiner Heiligkeit dem XIV. Dalai Lama stehenden Ausstellung. Ein über 500 Seiten dicker Katalog wird rechtzeitig zur Ausstellung erscheinen.


Tibethaus Deutschland e.V.
Kaufunger Str.4, 60486 Frankfurt

Freitag, 3. Juni 2016

Postponement of the Naropa Ornement's ceremony

As you know, the Naropa Ornaments ceremony which was scheduled in July has been postponed to September. Two reasons account for this: on one hand, His Holiness Dalaï Lama has been invited to Ladakh in July, therefore, His Holiness Gyalwang Drukpa has prefered to avoid having both events simultaneously. On the other hand,at Hemis, the construction works of the building for the Ornaments ceremonies have been considerably delayed due to weather hazards.



So the event will finally take place on September 16, the day of Pema Karpo's birth.

I am fully aware that such a change of date has entailed difficulties for many of you. Therefore I invite you to avoid nourishing any bitterness whatsoever, but on the contrary to accept this situation as genuine Dharma practitioners. Even though some of you have lost money due to the cancellation of your flight ticket, let us not forget that the organisation committee in Ladakh has also been hit with severe losses.

In spite of this, I do hope many of you will be able to attend this ceremony which only takes place once every twelve years. As for me, it will be the fourth time I attend this event. The first time was in 1980 when I was 26 and His Holiness 17. The second time was in 1992, the third in 2004. And so 2016 will be the fourth time. In a certain way, I must admit I am very fortunate. This must be due to the particular connections I have with His Holiness and the Drukpa Lineage.
This ceremony which can liberate through sight is a source of immense blessing. I express my wishes that a large number of you may attend.


Drubpön Ngawang Tenzin Pagsam Yongdu

Dienstag, 31. Mai 2016

Buddhist Perspectives on Food and Drink - Issues from Ethics, Soteriology, and Cultural History

A wandering monk was climbing a mountain alongside a stream, on his way to the Zen monastery at the top, when he noticed a vegetable leaf floating downstream. He thought, "It is just a single leaf, but any place that would waste it cannot be very good," and he turned to go back down the mountain. Just then he saw a lone monk come running down the path, chasing after the floating leaf. Immediately the wandering monk decided to enroll in the monastery at the top of the mountain.
(Kenneth Kraft. Eloquent Zen: Daitō and Early Japanese Zen. Honolulu 1992, p. 83.)

To deal with food in a conscious and careful manner is of tantamount importance to the good life in the Buddhist view of things. As do other religions, Buddhism holds that to eat and to drink means more than to merely nourish and sustain bodily existence. Rather, spiritual, soteriological, and social dimensions are ascribed to food and drink, and these perform essential roles within the religious system of meaning.

Some few examples from the history of Buddhism may suffice as illustration: In the formative period of the Buddhist community monks and nuns depended solely on laypersons for food, and almsfood manifested the close relation between the monastic and secular contexts. Sacrificial offerings such as fruit and rice wine at Buddhist altars in Japan form a link between the transcendent and immanent realms. In many cases, the communal consumption of food and drink symbolizes the coherence of the saṃgha and ensures the continuity of the Buddhist tradition as a social institution.

As the “Regulations for Purity” in East Asian Chan/Zen monasteries point out, the production and preparation of foodstuffs provides a paradigmatic opportunity for the cultivation of mindfulness and for the transformation of the most everyday activities into religious praxis. And to abstain from eating and drinking certain things — be it in principle as in the case of monastic regulations or temporarily as when undergoing ascetic self-mortification — further demonstrates the significance of nourishment for the religious and cultural consciousness.

The Numata Center for Buddhist Studies’ lecture series “Buddhist Perspectives on Food and Drink. Issues from Ethics, Soteriology, and Cultural History” during the summer semester of 2016 will discuss Buddhist conceptions of food and drink with respect to the tension, among others, between social norms and the individual quest for salvation, normative dogmatics and ritual efficacy.

In his opening lecture, Prof. em. Dr. Lambert Schmithausen (Hamburg) addresses the question which ethical, ascetic, spiritual, and social considerations in Indian Buddhism led to the regulation of meat consumption and subsequently to a consistently vegetarian interpretation. Prof. Dr. Ann Heirman (Gent) charts the structures that led to certain foodstuffs being prohibited not only by the monastic regulations of Chinese Buddhism but also by general penal law, highlighting the complex relation between secular and sacerdotal authorities. The assessment of tea ceremony as a highly aestheticized and proverbially Buddhist exercise is called into question by Prof. Dr. Kristin Surak  (London); her analyses reveal its rituals as elements in the construction of a unique Japanese national identity. The closing lecture by Prof. Dr. Klaus Vollmer (Munich) on meat consumption in Japan past and present ties together issues of ethical responsibility, religious ideals and social practices with the importance of food and drink in the formation of identities.


All lectures are held on Mondays, 6 to 8 pm in room 221 at the Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee 1, East Wing.

18.04.2016
Fleischverzehr und Vegetarismus im indischen Buddhismus
Prof. em. Dr. Lambert Schmithausen (Hamburg)
06.06.2016
The Consumption of Forbidden Food in Chinese Buddhism
Prof. Dr. Ann Heirman (Ghent)
27.06.2016
Consuming Japaneseness in the Tea Room. Between the Ordinary and Extra-Ordinary
Prof. Kristin Surak, PhD. (London)
04.07.2016
Tötungsverbot und Fleischgenuss in JapanProf. Dr. Klaus Vollmer (Munich)
The lectures will be given in English or German. Admission is free. All interested parties are welcome!
Flyer (PDF)

 
Coordination: Prof. Dr. Steffen Döll (Numata Center for Buddhist Studies, Universität Hamburg)

Freitag, 27. Mai 2016

Jetsunma's teaching in Drukpa Plouray , June 24, 25 & 26

We are happy to inform you that Jetsunma Tenzin Palmo is coming to Drukpa Plouray Center the 24th, 25th, and 26th of June 2016.



Jetsunma Tenzin Palmo was brought up in London and became a Buddhist as a teenager. On a trip to India at age 20, she met His Eminence the 8th Khamtrul Rinpoche from whom she received the vows to become a nun. Thus, she became one of the the first western women to be ordained in Tibetan Buddhism. For six years she practised under His Eminence's guidance and subsequently spent many years in retreat.


In 1983, she accepted to found and manage a nunnery.

In 2008, she was bestowed the rare title of Jetsunma by His Holiness Gyalwang Drukpa, the meaning of which is Venerable Master.

This is the second time the Drukpa Plouray centre has the honour and great fortune to host Jetsunma Tenzin Palmo who will teach on « The Four Dharmas of Gampopa » next Saturday 25th and Sunday 26th of June.

This teaching will follow a public talk given the previous Friday evening.

«The Four Dharmas of Gampopa » are four lines of condensed teachings showing and explaining the path to Enlightenment.


Office Drukpa Plouray