Klöster und Feste

Lamayuru (Yuru Kabgyat) - Hemis Tsechu - Shashukul Gustor - Phyang Tsedup - Karsha Gustor - Korzok Gustor - Trak Tok Tsechu - Sani Nasryal - Diskit Gustor - Thikse Gustor - Chemre Angchok - Padum Gustor - Spituk Gustor - Likir ( Dosmoche) - Stok Guru Tsechu (Orakel) - Matho Nagrang (Oracles)

Mittwoch, 10. Februar 2016

Bhutantag & 30 Jahre Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft e.V. am 12. März 2016 in Bonn

Liebe Bhutanfreunde,

den nächsten Bhutantag wollen wir am 12. März 2016 in Bonn, gemeinsam mit der Stadt Bonn im ehrwürdigen „Alten Rathaus“ begehen und dabei mit Ihnen 30 Jahre Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft e.V. feiern!

Als Thema dieses besonderen Bhutantages haben wir gewählt: „Happiness and Sustainability – Tradition and Modern Development in Bhutan“. Wir erwarten vermehrt internationale Gäste, weshalb wir diesen Bhutantag weitgehend in englischer Sprache durchführen werden.

Hier finden Sie Einladung und Programm zum Bhutantag 2016

Donnerstag, 4. Februar 2016

Das Linden-Museum Stuttgart zeigt von 15. Oktober 2016 bis 23. April 2017 die Sonderausstellung „Oishii! Essen in Japan“.

„Oishii!“ – „Es schmeckt mir!“ – ist das in Japan geläufigste Wort, um Wohlgeschmack am Essenstisch zu signalisieren. Es ist ein Ausdruck, der einhergeht mit der sozialen und kulturellen Identität des Essenden. Denn Essen ist in Japan weit mehr als Ernährung. Es ist mit allen Bereichen des menschlichen Lebens verbunden und ermöglicht den Blick auf die verschiedensten Aspekte der Gesellschaft.

Der zehnte Monat, Utagawa Toyokuni, Japan, um 1802,
Copyright: Linden-Museum Stuttgart,
Foto: Anatol Dreyer

Vor diesem Hintergrund widmet sich das Linden-Museum Stuttgart in einer großen Sonderausstellung der japanischen Ess- und Trinkkultur. Schwerpunkte der Ausstellung sind der Anbau von Reis und seine Bedeutung für die japanische Gesellschaft, der „heilige Trank“ Sake, die Rolle von Fisch, Meeresfrüchten und Algen sowie Gemüse, Nudeln und Würzmitteln in der Küche. Aber auch die Welt der Teetraditionen (chanoyu und sencha), die Kultur des Picknicks und das Bentô werden aufgegriffen.

Wie haben sich Ernährungsgewohnheiten im Lauf der Geschichte verändert? Welche komplexen technologischen Leistungen sind für die Gewinnung und Zubereitung von Nahrung notwendig? Wer isst wann was? All diesen Fragen spürt die Ausstellung nach, lenkt den Blick zugleich auf eine reiche materielle Kultur und regt den Besucher an, sich über die eigenen Nahrungsgewohnheiten bewusst(er) zu werden.



Kirschblütenschau in den Hügeln von von Yoshino, Stellschirm, Japan, 17. Jh.,
Copyright: Linden-Museum Stuttgart,
Foto: Anatol Dreyer 

Präsentiert werden Originale aus der eigenen Sammlung von Tuschen über Holzschnitte bis hin zu Keramik, darunter wertvolle Objekte, die noch nie gezeigt wurden. Ergänzt werden diese durch Leihgaben aus dem In- und Ausland.

Multimediale Elemente schlagen die Brücke zwischen den historischen Exponaten und der Gegenwart, bringen aber auch japanische Stimmen ins Spiel.

Zur Vertiefung und Ergänzung der Ausstellungsthemen ist ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Filmen und anderen Veranstaltungsformaten geplant, das unter anderem den Besucher einlädt, die japanische Ess- und Trinkkultur aktiv zu erleben. Regelmäßig angeboten werden Vorführungen der japanischen Teezeremonie, Whisky- und Sake-Verkostungen sowie kurze Einführungskurse zur japanischen Tischetikette.

Krake in einem Topf, Netsuke, Japan,
Copyright: Linden-Museum Stuttgart,
Foto: Anatol Dreyer

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit interdisziplinären Beiträgen zu Essen und Trinken in Japan. Kinder erhalten kostenlos ein Aktionsheft, das sie spielerisch durch die Ausstellung führt.

Picknickset, Japan, Meiji-Zeit, 1869-1912,
Copyright: Linden-Museum Stuttgart,
Foto: Anatol Dreyer

Öffnungszeiten
Di – Sa 10 – 17 Uhr ǀ Mi 10 – 20 Uhr ǀ So und Feiertage 10 – 18 Uhr
Schließtage: 24.12./25.12./31.12./14.4.

Eintritt
EUR 10,–/8,– inkl. Dauerausstellungen/Familienticket: EUR 20,– (bis 2 Erwachsene + Kinder bis einschl.18)
Kinder bis einschl. 12 Jahre frei
Audioguide: EUR 3,–

Führungsanmeldung für Gruppen
Dienstag bis Donnerstag 9.30 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr (Ferien: nur Donnerstag)
Tel. 0711.2022-579 ǀ Fax 0711.2022-590 ǀ fuehrung@lindenmuseum.de
Anmeldefrist: 3 Wochen vor Führung

Freitag, 22. Januar 2016

Die Erforschung Tibets Von den ersten Berichten christlicher Missionare zur modernen Kulturwissenschaft.


    Donnerstag 28. Januar 2016
    Lichtbildvortrag | Dr. Markus Viehbeck, Universität Heidelberg


Die globale Verbreitung von detaillierterem Wissen über Tibet hat ihren Ursprung in den Berichten früher christlicher Missionare und mündete dann, unterstützt durch das auch politisch motivierte Interesse der Großmächte England, Russland und China, in der Formation eines modernen akademischen Feldes im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Im Vortrag werden schlaglichtartig einzelne Akteure dieser Begegnungsprozesse beleuchtet und so eine „Entdeckungsgeschichte“ Tibets aus europäischer Perspektive nachgezeichnet.
Zeit | 19.30 bis 21 Uhr
Kosten | Mitglieder 9 Euro | Nichtmitglieder 11 Euro | Schüler/Studenten frei


Tibethaus Deutschland e.V. Kaufunger Str.4, 60486 Frankfurt
Tel: 069/ 7191 3595 Fax: 069/ 7191 3596

Donnerstag, 14. Januar 2016

Winter Talk Series: The History of Tibetan Civilization

Join us this Saturday for the last talk of the series The History of Tibetan Civilization with historian and leading Tibetan Studies scholar Elliot Sperling. Drawing from his extensive knowledge on Tibetan history and Sino-Tibetan relations, he will explore the rich legacy of Tibetan history and civilization from antiquity to modern times.
 

This talk series is free and intended for all audiences. Seating is limited, so please RSVP by January 14 to reserve a spot (unless you have already done so) at events@trace.org.

Elliot Sperling is former chair of the Department of Central Eurasian Studies at Indiana University, Bloomington, and a faculty member in that department's Tibetan Studies Program since 1987. In addition to his scholarly writing on Tibetan history, his writing has appeared in the New York Times, Far Eastern Economic Review, among others.

Saturday, January 16, 3–5 pm
The Rise of Ganden Podrang (Dga'-ldan Pho-brang) and Sprouts of Modernity
 


All talks take place at
Trace Foundation
132 Perry Street, Suite 2B
New York, NY 10014

Montag, 11. Januar 2016

Mystische Reisende: Sufis, Asketen und Heilige Männer von: 29.01.2016 bis: 24.04.2016 im Pergamonmuseum

Schon immer war die mystische Tradition ein wichtiger Bestandteil der unterschiedlichen Glaubensformen Südasiens. Die verschiedenen Sufi-Traditionen des Islam, hinduistisches Asketentum und Yoga-Praktiken mischten sich zu einer faszinierenden synkretistische Glaubenskultur. Sie prägt bis heute das spirituelle Bild Südasiens.



Die Ausstellung "Mystische Reisende: Sufis, Asketen und Heilige Männer" zeigt indische Miniaturen aus den Polier-Alben des Museums für Islamische Kunst. Sie erlauben einen Blick auf die unterschiedlichen mystischen Ausprägungen und verschiedenen spirituellen Reisen, die sowohl physisch wie auch metaphysisch, tatsächlich wie auch metaphorisch gedacht sind. Ultimatives Ziel des Reisenden ist es, die eigenen körperlichen Begrenzungen zu überwinden und das Ich mit dem Göttlichen zu vereinigen. Dabei folgen einige "Reisende" ihren spirituellen Pfad innerhalb offizieller religiöser und sozialer Strukturen. Andere, und zwar Männer wie Frauen, folgten ihm außerhalb der Norm und oft im Widerspruch zu den offiziellen Regeln. Einige "Reisende" lebten in Höhlen oder Einsiedeleien, weit weg vom städtischen Lebensraum; andere wiederum wanderten von Ort zu Ort, manchmal mit Schülern, häufig alleine. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Vielfalt dieser "mystische Landschaft" und den unterschiedlichen Wegen hin zum Göttlichen.

http://www.smb.museum/ausstellungen/detail/mystische-reisende-sufis-asketen-und-heilige-maenner.html

Dienstag, 5. Januar 2016

IN TOMORROW WE BELIEVE – INDIANER INUIT: DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL (6) 21. – 24. Januar 2016

Junge Frauen verschwinden. Viele junge Frauen. Manche spurlos, manche tauchen wieder auf: erschlagen, erwürgt, missbraucht. Am Highway 16, der über mehr als 1000 Kilometer durch Kanadas einsamen Westen führt. Der Highway of Tears – die Straße der Tränen…


Filmemacher Matthew Smiley hat intensiv recherchiert. Was er mit seinem Dokumentarfilm „Highway Of Tears“ ans Licht bringt ist erdrückend. Laut Polizei verschwanden hier achtzehn Mädchen, Amnesty International geht von einer weit höheren Zahl aus. Mehrere vermisste Jungs sind nicht mit eingerechnet, auch nicht die vierköpfige Familie Jack, die der Highway 1989 einfach verschluckte. Der älteste Fall in der Polizeistatistik stammt aus dem Jahr 1969, der jüngste aus dem Jahr 2006. Dreizehn Opfer wurden gefunden, tot und vergewaltigt. Vom Täter oder den Tätern fehlt jede Spur. Mit einer Ausnahme sind alle Opfer indianischer Herkunft. Die Indianer, die in Kanada First Nations genannt werden, fristen hier in abgelegenen Reservaten ein trostloses Dasein; bisher hat der Highway der Tränen kaum jemanden in Kanada interessiert. Anscheinend nicht einmal die Polizei …

„Highway of Tears“ ist einer von 59 Filmen, die vom 21. – 24. Januar 2016 im Rahmen der Veranstaltung INDIANER INUIT: DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL (6) zu sehen sein werden. Im Fokus stehen bei der sechsten Ausgabe des Festivals Filme der Inuit-Völker aus Alaska, Nunavut, Labrador und Grönland. Das Festival wurde 2004 vom künstlerischen Leiter Gunter Lange gegründet. Es findet im zweijährigen Rhythmus statt. Veranstaltungsort des in Europa einzigartigen Festivals ist der TREFFPUNKT Rotebühlplatz in Stuttgart.

Festival lobt Preise aus

90 % der der gezeigten Produktionen sind europäische Erstaufführungen, die in der englischen Originalversion gezeigt werden. Die Preisträger folgender Kategorien erhalten jeweils eine handgefertigte Skulptur der Künstlerin Karin Ecker:

- Bester Spielfilm (lang)
- Beste Dokumentation (lang)
- Bester Kinderfilm (UNICEF-Preis)
- Bestes Musikvideo (Publikumspreis)
- Bester Animationsfilm

Schülerinnen und Schüler vergeben UNICEF-Kinderfilmpreis, übersetzen und untertiteln Filme

Großen Wert legt das Festival auf die Beteiligung des jungen Publikums. So übernehmen z. B. die Schülerinnen und Schüler einer 4. Klasse der Stuttgarter Reisachschule die Juryarbeit für die Kinderfilme im Rahmen des Unterrichts. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin werden sie Kriterien für die Filmbewertung erstellen, den UNICEF-Kinderfilmpreis ausloben und beim Festival an den Regisseur, bzw. die Regisseurin, überreichen.

Die elften Klassen zweier Herforder Gymnasien sowie des Friedrich-List-Gymnasiums in Asperg übersetzen und untertiteln gemeinsam mit ihren Lehrern Filme im Rahmen des Englisch-Unterrichts und während der Projekttage. Studentinnen und Studenten der Universität Bremen bilden unter der Leitung von Prof. Dr. Kerstin Knopf die Jury für die Dokumentarfilme. Ebenso übersetzen sie im Rahmen eines Projektes Dokumentationen, die anschließend beim Festival präsentiert werden.

Filme, die für Flüchtlingskinder geeignet sind

Am Freitag, 22. Januar um 11 Uhr werden im Rahmen der Schulfilmvorstellungen u. a. mehrere kurze Animationsfilme präsentiert, die sich insbesondere für Flüchtlingskinder gut eignen, da sie ohne Sprache auskommen und nur mit Geräuschen und Musik vertont sind. Gegen 12 Uhr folgt die Verleihung des UNICEF-Kinderfilmpreises.

Zum Programm-Download:
http://www.nordamerika-filmfestival.com/wp-content/uploads/2015/12/INDIANER-INUIT_Filmfestival_2016_Programm.pdf

Zur Webseite des Veranstalters:
http://www.nordamerika-filmfestival.com/